Start ETFs im Fokus Die Rallye ist noch nicht zu Ende

Die Rallye ist noch nicht zu Ende

49
Trend

Der Direktor der Züricher Vermögensverwaltung AGFIF International erwartet, dass der DAX 2013 ein neues Allzeithoch erklimmen wird. Und er glaubt, dass sich Titel aus dem Bankensektor besser als der Gesamtmarkt entwickeln werden.

Börsenstimmung könnte besser sein

Um rund 30 Prozent ist der DAX im vergangenen Jahr gestiegen. Zudem sind die Leitindizes der Euro-Krisenländer seit September 2012 deutlich nach oben geklettert. Viele Anleger stellen sich nun die Frage, ob es noch sinnvoll ist, mit ETFs auf die Aktienmärkte in Europa zu setzen. Fakt ist, dass einige Experten nach wie vor Aufwärtspotenzial an diesen Märkten sehen – einer von ihnen ist Mojmir Hlinka. Der Direktor der Züricher Vermögensverwaltung AGFIF International begründet seine Einschätzung damit, dass die Stimmung an der Börse viel besser sein könnte angesichts der aktuellen Wirtschaftsperspektiven. Hlinka rechnet übrigens damit, dass der DAX in diesem Jahr ein neues Allzeithoch erreichen wird.

„Tiefpunkt der Euro-Krise liegt hinter uns“

Euphorie ist laut Hlinka noch nicht erkennbar. Und das ist dem Experten zufolge auch gut so, da eine euphorische Stimmung auf eine bevorstehende Korrektur an den Aktienmärkten hindeuten würde. Kurspotenzial sieht er bei Titeln aus den Bereichen Dienstleistung, Informationstechnologie und dem Finanzsektor. Er glaubt, dass der Tiefpunkt der Euro-Krise bereits hinter uns liegt. Laut Hlinka werden sich Bankaktien im Zuge einer Stabilisierung der Lage in den südeuropäischen Ländern besser als der Gesamtmarkt entwickeln.

Bankaktien-ETF für mutige Anleger

Risikofreudige Investoren, die auf den europäischen Bankensenktor setzen wollen, können hierfür den vollständig replizierenden iShares-ETF (WKN: 628930) auf den Dow Jones Euro Stoxx Banks ordern. In diesem Index sind die Aktien von Banco Santander (21,3 Prozent), BNP Paribas (14,4 Prozent) und Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (12,2 Prozent) die drei am höchsten gewichteten Titel. Die Gesamtkostenquote dieses ETFs beträgt 0,51 Prozent.

TEILEN
Vorheriger ArtikelETF-Marktbericht: Anlegeraktivität bleibt hoch
Nächster ArtikelMDAX – Teuer, aber auch sehr interessant!
Die Redaktion des EXtra-Magazins setzt sich aus erfahrenen Finanzexperten zusammen. Teilweise veröffentlichen wir auch Gastbeiträge auf unserem Portal. Wir lieben ETFs, Indexfonds und alles zum Thema Geldanlage und arbeiten täglich daran Ihnen die aktuellsten und nützlichsten Informationen zu liefern.