Start ETFs im Fokus Diese ETFs senken Ihr Risiko

Diese ETFs senken Ihr Risiko

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Der Dax notiert auf Rekord-Kurs. Wieso Sie gerade jetzt an fallende Kurse denken sollten.

Es ist vollbracht: Die 9000-Punkte-Marke im Dax ist gefallen. Was unter Anlegern für Freude sorgt, sehen Markttechniker zunehmend skeptisch. Runde Chartmarken haben sich in der Vergangenheit häufig als schwer überwindbare Hürden erwiesen – beispielsweise die 1.000 Punkte im S&P 500 oder die 2000-Dollar-Marke bei Gold. Wenn ein Index an eine Runde Chartmarke gelangt, bedeutet dies aber noch lange nichts Schlimmes. Langfristig orientierte Investoren haben vielmehr allen Grund sich zu freuen. Dennoch bietet es sich an runden Chartmarken an, etwas Risiko aus dem Depot zu nehmen.

Nehmen Sie Risiko aus Ihrem Depot

Das kann einerseits mittels Teilverkäufen geschehen. ETF-Investoren haben es im Vergleich zu Anlegern, die auf Einzeltitel setzen, deutlich leichter. Positionsgrößen können bereits mit wenigen Orders minimiert werden. Trotzdem geht es noch einfacher: Gehebelte Short-ETFs ermöglichen es, einem auf steigende Kurse ausgerichteten Depot auf geschickte Weise das Risiko zu entziehen. Dabei können Anleger bereits mit geringem Kapitalaufwand eine Gegenposition zu ihrem Depot einnehmen. Im Falle von sinkenden Kursen werden die Verluste so effektiv abgefedert.

Zu jedem Depot gibt’s einen geeigneten Fallschirm

Anleger sollten darauf achten, dass ein Absicherungs-Instrument möglichst genau zum jeweiligen Depot passt. Verläuft ein Depot also eher im Gleichschritt mit dem S&P 500, könnte der db x-trackers S&P 500 2x Inverse Daily UCITS ETF LU (WKN: DBX0B6) ein geeignetes Instrument sein. Der ETF ist auf Tagesbasis zweifach an die umgekehrte Entwicklung des S&P 500-Index gekoppelt. Fällt der Index also um zehn Prozent, gewinnt das Absicherungs-Instrument zwanzig Prozent.

So sichern Sie Ihr Depot ab!

Nach dem ähnlichen Prinzip funktioniert der Lyxor ETF Daily Short DAX x2 (FCP) FR (WKN: LYX0FV) Dieser ETF eignet sich als Absicherungs-Instrument für Anleger, die verstärkt auf deutsche Aktientitel setzen. Sowohl der Short-ETF auf den S&P 500 als auch das Absicherungs-Produkt auf den DAX haben in diesem Jahr Verluste eingefahren. Anleger sollten daher darauf achten, solche Produkte nur punktuell und während Überhitzungsphasen einzusetzen. Auch sollte das Verhältnis von Absicherungs-Produkten und Investment-Produkten stimmen. Es bietet sich an, lediglich geringe Beträge in Absicherungs-Instrumente zu investieren. So werden Schwankungen des Gesamt-Depots wirkungsvoll geglättet.

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Die Redaktion des EXtra-Magazins setzt sich aus erfahrenen Finanzexperten zusammen. Teilweise veröffentlichen wir auch Gastbeiträge auf unserem Portal. Wir lieben ETFs, Indexfonds und alles zum Thema Geldanlage und arbeiten täglich daran Ihnen die aktuellsten und nützlichsten Informationen zu liefern.