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Im Gegensatz zum DAX hat der SMI in diesem Jahr kein Allzeithoch erreicht. Unabhängig davon dürfte der Schweizer Leitindex mittelfristig deutlich steigen.

In der vergangenen Woche senkte die Europäische Zentralbank den Leitzins auf 0,25 Prozent. Dies sorgte bei den Marktteilnehmern für gute Stimmung. Infolgedessen haben sie bei den deutschen Standardwerten beherzt zugegriffen und dadurch den deutschen Leitindex intraday auf ein Allzeithoch bei 9.194 Punkten getrieben. Aktuell notiert der DAX geringfügig unter diesem Niveau. Allerdings dürfte er schon bald ein neues Rekordhoch erklimmen. Anders sieht es beim SMI aus. Zwar stieg das Kursbarometer des Schweizer Aktienmarktes in den zurückliegenden zwölf Monaten um 24 Prozent. Aber das aktuelle Niveau von knapp 8.300 Punkten liegt deutlich unter dem am 1. Juni 2007 erreichten Allzeithoch bei 9.531,46 Punkten.

Qualität hat ihren Preis

Analysten erwarten bei Schweizer Aktien weitere Kurszuwächse. Ihre Einschätzung begründen sie vor allem mit den guten Konjunkturaussichten der Alpenrepublik: 2014 wird die Wirtschaftsleistung der Schweiz voraussichtlich um mehr als zwei Prozent wachsen. Hinzu kommt, dass viele Schweizer Unternehmen mit soliden Bilanzen und stattlichen Cash-Flows überzeugen. Allerdings sind die Anteilscheine nicht so günstig wie die Titel aus dem restlichen Europa. Derzeit errechnet sich für Schweizer Aktien ein durchschnittliches Kurs-Gewinn-Verhältnis von 15.

Defensive Titel sind hoch gewichtet

In den kommenden Monaten dürfte der SMI im Sog der Hausse an den europäischen Aktienmärkten weiter steigen. Deshalb eignet sich ein von db x-trackers aufgelegter ETF (WKN: DBX1SM) auf den SMI als Depotbeimischung. Die Gesamtkostenquote dieses synthetisch replizierenden Indexfonds beträgt lediglich 0,30 Prozent. Aktuell sind in dem Schweizer Leitindex die Aktien von Nestlé (20,8 Prozent), Novartis (19,2 Prozent) und Roche (17,5 Prozent) die drei am höchsten gewichteten Titel.

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