Start ETFs im Fokus Dividenden mal anders

Dividenden mal anders

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Dividenden bringen Renditen
Dividendenwerte sind überbewertet? Nicht, wenn man die zweiten Reihe kauft.

Dieser ETF bündelt Nebenwerte, die ausschütten und gewichtet Aktien nach fundamentalen Kriterien.

Anlageprofis führen Performance bei Aktien auf bestimmte Faktoren zurück. Ein Wachstumstreiber kann es sein, auf Unternehmen zu setzen, die Dividenden ausschütten. Der Hintergedanke dabei: Unternehmen, die eine Dividende zahlen, haben ein etabliertes Geschäftsmodell, das stete Erträge generiert. Dies sichert eine Aktie auch gegen Kursschwankungen ab. Wer jedes Jahr eine Dividende erhält, kann Schwankungen beim Kurs zudem auch besser aussitzen. Doch die Dividenden-Strategie hat in Zeiten der Niedrigzinsen bereits großen Zuspruch erhalten. Titel wie Nestlé oder auch Coca-Cola sind bereits gut gelaufen. Immer häufiger macht sich unter Investoren die Sorge breit, Dividendentitel könnten überlaufen und daher unterm Strich zu teuer sein. Sind Dividenden-Titel deswegen out?

Kleine Dividendentitel als interessante Nische?

Es gibt Nischen, die bieten Dividenden-Anlegern auch heute noch interessante Chancen. Eine Nische bietet sich sogar aus mehreren Gründen an. Wer statt auf klassische Dividendentitel auf Dividendenwerte kleinerer Unternehmen setzt, kann gewisse Risiken ausblenden. Vor allem Großinvestoren setzen traditionell nicht so stark auf kleinere Werte. Die Bewertungen sind daher noch niedriger. Auch ein weiterer Performance-Faktor bei Aktien kommt bei kleinen Unternehmen zum Tragen, nämlich der Faktor Größe. Studien haben herausgefunden, dass kleinere Unternehmen an der Börse im Mittel besser abschneiden als größere. Kleinere Dividendenunternehmen können daher von beiden Erfolgs-Faktoren profitieren.

Zwei Erfolgsfaktoren in einem ETF

Der WisdomTree Europe SmallCap Dividend UCITS ETF (WKN: A14ND4) bündelt europäische Smallcaps, die eine Dividende ausschütten, in einem ETF. Die Strategie hat 2015 überzeugt und zu einer Rendite von 21,4 Prozent geführt. Hinzu kommt, dass Dividendentitel nach fundamentalen Kriterien statt nach reiner Marktkapitalisierung gewichtet werden. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,38 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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