Start ETFs im Fokus Dow Jones wieder bei alter Stärke

Dow Jones wieder bei alter Stärke

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Wer auf eine große relative Stärke setzen will, sollte sich den US-Markt näher ansehen. Ein Dow-Jones-ETF drängt sich besonders auf.

Während deutsche Aktien noch immer zeitweise nervös reagieren, ist beim Dow bereits wieder Normalität eingekehrt. Obwohl die Notenbank den Ausstieg aus dem Aufkaufprogramm für Anleihen proklamiert hat, trübt das die Stimmung in keinster Weise. Betrachtet man den Kursverlauf der vergangenen Wochen, hat der Dow-Jones-Index bereits wieder das Niveau von vor der Korrektur erreicht. Anleger, die dies als Zeichen großer relativer Stärke werten und lieber auf einen Markt setzen wollen, der sich weniger nervös zeigt, können unkompliziert auf den Dow setzen.

USA aus solidem Wachstumspfad

Die Zuversicht der Märkte hinsichtlich der US-Wirtschaft ist nicht unbegründet. Erst kürzlich überraschten die USA mit einem Wirtschaftswachstum, das so niemand erwartet hätte: Im dritten Quartal legte die US-Wirtschaft um satte 3,5 Prozent zu – selbst optimistische Analysten hatten weniger erwartet. Die Deutsche Bank hält es sogar für möglich, dass das Wachstum in den nächsten Lesungen des Bruttoinlandsprodukts weiter nach oben korrigiert wird. Damit befänden sich die Vereinigten Staaten auf einem soliden Wachstumspfad. Konjunkturangst wäre fehl am Platz. Zuletzt gab es auf dem Häusermarkt zwar einige Unstimmigkeiten, doch lassen eine solide Beschäftigung sowie ein anhaltendes Wachstum diese Irritationen in den Hintergrund treten.

Der US-Markt in einem ETF

Auch der Blick auf das Gesamtjahr zeigt, dass der Dow besser da steht, als beispielsweise der DAX. Im laufenden Jahr schaffte der Dow immerhin eine Rendite von 14 Prozent. Der iShares Dow Jones Industrial Average UCITS ETF (WKN: A0YEDK) bildet diesen Index nahezu eins zu eins ab. Wichtigste Branchen im Dow Jones sind Finanzwerte (24,07%), Industrietitel (18,8%), Dienstleistungen (13,27%) und Technologietitel (11,16%). Derzeit sind 152 Millionen Euro in den iShares-ETF investiert. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,33 Prozent.

Von Nico Popp

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