Eastern Europe-ETF: Im Osten geht die Sonne auf

2016 konnten nicht viele Aktienmärkte überzeugen. Osteuropa hat den Westen an der Börse abgehängt. Ein Eastern Europe-ETF bietet einen günstigen Einstieg.

Aktien aus Osteuropa gehören zu den Gewinnern des laufenden Börsenjahres. Der MSCI Eastern Europe legte 2016 um rund 25 Prozent zu. Der Markt profitiert einerseits vom Renditehunger ausländischer Investoren, denen das Investieren in Osteuropa dank ETFs immer leichter gemacht wird sowie einiger anderer Faktoren, die eher innerhalb der Anlageregion begründet sind.

 

Analysten betonen immer wieder, dass sich der Wirtschaftsraum in Osteuropa während der vergangenen Jahre entwickelt habe. Volkswirtschaften gehen zunehmend arbeitsteilig vor. Diese Divergenz beschleunigt Investmentprozesse und sorgt für eine größere grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Eastern Europe-ETF: Osteuropa hat sich weiterentwickelt

Hinzu komme, dass Investoren aus Osteuropa zunehmend auf dem Heimatmarkt aktiv würden. Pensionsfonds aus Ländern wie Polen oder Ungarn investieren regional. Dies treibt die Märkte Osteuropas zusätzlich. Hinzu kommt, dass sich auch die Anleihemärkte Osteuropas während der vergangenen Jahre entwickelt haben. Dies sorgt für vielfältigere Refinanzierungsmöglichkeiten und eine größere Stabilität. Davon profitieren unterm Strich auch Unternehmen und die Aktienmärkte.

Osteuropa als Depotbeimischung

Der iShares MSCI Eastern Europe Capped UCITS ETF (WKN: A1C4T1) bündelt derzeit 56 Unternehmen. Neben Russland gehören auch Polen, Ungarn und Tschechien zum Index. Somit bietet der ETF die Möglichkeit eines diversifizierten Investments in Osteuropa. Gerade für Investoren, die ausschließlich in Deutschland oder anderen Industrieländern investiert sind, kann der ETF die Möglichkeit bieten, dem Portfolio neue Märkte beizumischen. Einen Schwerpunkt setzt der Index im Energiesektor (41,06%), gefolgt von Finanztiteln (28,98%), Materialien (10,24%) und nichtzyklische Konsumgüter (6,22%). Insgesamt sind 198 Millionen Euro in den ETF investiert. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,74 Prozent.

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Maximilian Stratz studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. Seit 2016 ist Maximilian Stratz im Redaktionsteam des EXtra-Magazins beschäftigt.