Start ETFs im Fokus Ein DAX-ETF darf im Depot nicht fehlen

Ein DAX-ETF darf im Depot nicht fehlen

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Die US-Notenbank wird ihre lockere Geldpolitik beibehalten – diese Entscheidung ist Treibstoff für die Aktienmärkte. Anleger können jetzt noch einen DAX-ETF ordern.

George Soros dürfte sich derzeit grämen. Denn er hat im August seinen Bestand an Put-Optionen auf den S&P 500 aufgestockt. Zuletzt hatte er in diese Finanzinstrumente 1,25 Milliarden US-Dollar investiert. Da der US-Leitindex in den zurückliegenden Wochen deutlich gestiegen ist, haben die Put-Optionen des Großinvestors enorm an Wert verloren.

S&P 500 erreicht Rekordniveau

Soros ist bekannt für seine gewagten Spekulationen – einige davon haben ihm stattliche Gewinne beschert. Dieses Mal hat er sich aber wahrscheinlich verzockt, weil ein Ende der Rally an den Aktienmärkten nicht in Sicht ist. Treibstoff für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung der Indizes lieferte am Mittwochabend die US-Notebank – sie wird ihre lockere Geldpolitik unverändert beibehalten. Diese Entscheidung stimmte die Marktteilnehmer euphorisch und infolgedessen erreichte der S&P 500 ein Allzeithoch bei 1.725,52 Punkten.

US-Bonds waren 1987 attraktive Investments

Zurzeit erwartet nicht nur Soros, sondern auch der erfahrene Investor Marc Faber Rückschläge an den Aktienmärkten. Allerdings vergessen diese Gurus einen wichtigen Sachverhalt: Anders als im Crash-Jahr 1987 fehlen zurzeit die Alternativen für die Anleger. Damals war die Rendite von US-Bonds mit einer Laufzeit von zehn Jahren fast viermal so hoch wie heute, weswegen diese Papiere eine interessante Alternative zu Aktien waren.

Billiges Geld gibt es auch von der EZB

Aus Anlegersicht von großer Bedeutung ist zudem, dass auch die Europäische Zentralbank (EZB) an ihrer expansiven Geldpolitik festhält. Des Weiteren gibt es Anzeichen für eine nachhaltige Konjunkturbelebung in der Euro-Zone. Daher dürften sowohl der Euro Stoxx 50 als auch der DAX weiter steigen. Zumindest einen DAX-ETF (WKN: 593393) von iShares sollten Anleger im Depot haben, da dem deutschen Leitindex bis Jahresende der Sprung über die 9.000-Punkte-Marke gelingen dürfte.

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