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Erfolgreich diversifizieren

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Rohstoffe sind bei vielen Anlegern aus dem Depot geflogen. 2015 könnte ein breit aufgestelltes Depot wichtig werden. Wir stellen einen ETC für alle vor.

Auch wenn die Notenbanken zuletzt einige Prognosen für 2015 bereits über den Haufen geworfen haben dürften, sollte eine Prognose nun mit noch höherer Wahrscheinlichkeit eintreten: Im Zuge der neuerlichen Geldflut sollte die Volatilität an den Märkten ansteigen. Für Anleger wird es daher wichtig, sich dieses Risikos bewusst zu werden und sich rechtzeitig breit aufzustellen. Auch wenn Aktien derzeit als die Anlageklasse Nummer eins gelten, schützt nur ein ausgewogenes Portfolio vor Rückschlägen. Neben Aktien und Anleihen können Rohstoffe diesen Platz im Portfolio ausfüllen.

Diversifikation könnte 2015 der Schlüssel sein

Obwohl mit Rohstoffen während der vergangenen Jahre wenig Rendite möglich war, gab es doch immer wieder Lichtblicke. Insbesondere Agrarprodukte entwickeln sich in der Regel völlig abgekoppelt von der allgemeinen Marktstimmung – insbesondere für Investoren mit einem starken Fokus auf Aktien könnte es interessant sein, Rohstoffe dem Depot beizumischen. Das Angebot an ETCs zu einzelnen Rohstoffen ist groß. Doch fällt es insbesondere Privatanlegern schwer, genau auf die Rohstoffe zu setzen, die auch aussichtsreich sind. Abhilfe können Rohstoffkörbe schaffen, die gleich mehrere Rohstoffe in einem ETC vereinen.

Großer Rohstoffkorb für wenig Geld

Der Lyxor UCITS ETF SICAV (LUX) – Broad Commodities Momentum (WKN: LYX0NA) vereint eine ganze Reihe Rohstoffe auf sich. Mit dabei ist Lebendrind (13,59%), Kakao (7,41%), Schweine (7,25%) Sojabohnen (7,09%) oder aber auch Aluminium (5,92%), Nickel (5,46%), Gold (4,26%) oder Heizöl (2,89%). Insgesamt stecken über 20 verschiedene Rohstoffe in einem ETC. Der Index gewichtet die einzelnen Rohstoffe dynamisch. Index-Komponenten, deren länger laufende Kontrakte preiswerter sind als kürzer laufende, werden stärker gewichtet. Der ETC profitiert daher gezielt von Rollgewinnen. Innerhalb der vergangenen Woche war auf diese Weise bereits ein Gewinn von 1,56 Prozent möglich. Die Gesamtkostenquote liegt angesichts des großen Rohstoffkorbes bei schmalen 0,35 Prozent.

Von Nico Popp

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