Start ETFs im Fokus ETF-Chancen aus der zweiten Reihe

ETF-Chancen aus der zweiten Reihe

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Deutschland hat mehr zu bieten als den DAX. Wir stellen zwei ETFs vor.

Viele Privatanleger, die sich für ein Investment in Deutschland entschlossen haben, setzen auf den DAX. Unternehmen wie BASF, Bayer oder auch BMW und Daimler stehen für Bodenständigkeit. Schauen wir uns aber einmal die Geschäftstätigkeit dieser Unternehmen an, dann fällt auf, dass die meisten Umsätze von DAX-Unternehmen außerhalb Deutschlands anfallen. Handelt es sich also gar nicht wirklich um ein Investment in Deutschland, wenn wir den DAX kaufen? Auch wenn die Antwort auf eine solche Frage in einer globalisierten Welt müßig ist, sollten sich Anleger doch überlegen, statt auf den DAX, auf die nächst kleineren Indizes zu setzen.

Bei Anlegern beliebt: MDAX-ETF von iShares

Im MDAX tummeln sich zwar auch viele Unternehmen, die weltweit aktiv sind, doch sind es hier viele Industrietitel, die sich auf die ureigenen Stärken der deutschen Wirtschaft konzentrieren – die Ingenieurskunst. Um auf den MDAX zu setzen, bietet sich für ETF-Anleger der iShares MDAX ETF (WKN: 593392) an. Mit einer 2014er Jahresperformance von 2 Prozent hinkt der kleine Bruder dem DAX zwar noch ein wenig hinterher, doch lief der Index dafür während der vergangenen Jahre besser. Stärkste Branchen im Index sind Industriegüter und Dienstleistungen (31,47%), Chemie (13,7%), Medien (13,36%) und Immobilien (8,93%). Der ETF ist derzeit 1,43 Milliarden Euro schwer. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,51 Prozent.

Hoher Industrieanteil im SDAX

Wer in noch kleinere Titel als Werte aus dem MDAX investieren will, kann den ComStage SDAX TR UCITS ETF (WKN: ETF005) kaufen. Die Titel im SDAX sind gemessen an ihrer Marktkapitalisierung kleiner als DAX- und MDAX-Werte und werden auch nicht so liquide gehandelt. Die Branchenübersicht des SDAX setzt sich aus Industriegütern (41,6%), Gebrauchsgütern (28,4%) und dem Finanzwesen (21,5%) zusammen. Im laufenden Jahr steht eine Rendite von 9,6 Prozent zu Buche. Die Gesamtkostenquote des rund 60 Millionen Euro schweren ETF beträgt 0,7 Prozent.

Mehr News zum Thema ETF´s finden Sie unter www.extra-funds.de

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