Europa-ETF: Warum in die Ferne schweifen...

Trotz politischer Unsicherheiten zeichnet sich in Europa eine milde Erholung ab, die sich in steigenden Aktienkursen niederschlägt. Ein näherer Blick auf einen Europa-ETF kann sich auszahlen.

Das Jahr 2016 hatte es besonders für europäische Anleger in sich: Das Votum der Briten für den EU-Austritt und das „No“ der Italiener beim Verfassungsreferendum waren unangenehme Hochkaräter, die die Märkte zwar nur kurzzeitig in Wallung brachten, deren langfristige Auswirkungen aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzuschätzen sind. „Die Entscheidung für den Brexit war ein entscheidender Moment für Europa, aber ihre gesamte Tragweite ist nach wie vor nicht absehbar“, sagt Dean Tenerelli, Portfoliomanager bei T. Rowe Price.

„Die Zahl der mit dem Brexit zusammenhängenden Faktoren, die den Markt beeinflussen könnten, ist bemerkenswert hoch.“ Hinzu kämen eine Reihe von Wahlen in verschiedenen europäischen Staaten sowie der unsichere künftige Kurs der Notenbanken. Es sind Themen wie diese, die auch 2017 bestimmen dürften, so Tenerelli.

Der Blick über die Schlagzeilen hinaus lohnt sich

Doch als Anleger angesichts potenzieller Unsicherheiten nun den Kopf in den Sand stecken, kann keine adäquate Antwort sein. Vielmehr sollten Investoren sich nicht ausschließlich auf die politisch geprägten Schlagzeilen konzentrieren, rät Tenerelli. Wer das tue, könnte nämlich viele positive Entwicklungen verpassen. „Die Lage in Europa verbessert sich“, betont der Experte. Es gebe Hinweise auf eine milde Erholung. Ein Blick auf den europäischen Aktienmarkt zeige zudem, dass die Bewertungen vernünftig seien und Spielraum für eine signifikante Erholung böten, falls es zu einem nachhaltigen Anstieg der Unternehmensgewinne käme. „Die Gewinnerwartungen scheinen einen Tiefpunkt erreicht zu haben; inzwischen gibt es Anzeichen dafür, dass sich das Momentum dreht.“ Die jahrelangen Gewinnrevisionen nach unten könnten damit ein Ende finden.

Ein Europa-ETF lockt mit hoher Rendite und günstigen Kosten

Nach einer schlechteren Wertentwicklung im November haben die europäischen Werte im Dezember eine starke Aufholjagd aufs Parkett gelegt. Doch relativ zu anderen globalen Märkten weisen europäische Aktien noch immer einen deutlichen Bewertungsabschlag auf, sprich sie sind trotz des zuletzt guten Verlaufs recht günstig. Vor allem die Bewertungsunterschiede zwischen Europa und den USA sind derzeit auffallend. ETF-Anleger können mit dem BlackRock AM DE AG – EURO STOXX 50 UCITS ETF (WKN: 593395) schnell und unkompliziert auf den Zug aufspringen und in die führenden Blue-Chip Unternehmen aus der Eurozone, die im EuroStoxx 50 gelistet sind, investieren. Der ETF lockt mit geringen Kosten von 0,16 Prozent im Jahr und einer hohen Rendite. In den letzten sechs Monaten konnte ein Gewinn von 17,21 Prozent erzielt werden.

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iShares EURO STOXX 50 UCITS ETF (DE)

WKN: 593395 ISIN: DE0005933956
Kurs

32,16 €

Kosten (TER) 0,10 %
Fondsvolumen 7.106,17 Mio. €
Indexabbildung physisch
1 Monat -4,21 %
Lfd. Jahr -5,62 %
Mehr ETFs finden: ETF-Suche

 

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Maximilian Stratz studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. Seit 2016 ist Maximilian Stratz im Redaktionsteam des EXtra-Magazins beschäftigt.