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Europa mal anders

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Europa

Viele Indizes bilden europäische Aktien ab. Der MAN GLG Europe Plus macht vieles besser.

Qualität setzt sich durch. Je weiter die Aktienmärkte steigen, desto wichtiger wird es, gegen einen Crash gewappnet zu sein. Das geht einerseits über eine vielschichtige Portfoliokonstruktion aus mehreren Anlageklassen. Andererseits kann man auch innerhalb einer Anlageklassen intelligent diversifizieren. Verschiedene Regionen der Welt stehen hierzu zur Verfügung, kleinere Unternehmen bieten Nachholpotenzial und auch intelligente Indizes können für Anleger eine Lösung darstellen. Bei institutionellen Investoren beliebt ist seit einigen Jahren der MAN GLG Europe Plus. Der Index geht auf die Einschätzungen von mehr als sechzig Brokerhäusern zurück. In der Vergangenheit zahlte sich das aus und bot Anlegern im Vergleich zu anderen breit aufgestellten Europa-Indizes eine Outperformance von zwei bis acht Prozent.

Europe Plus will mit Flexibilität punkten

Ziel des Index ist es einerseits, Investoren ein breit diversifiziertes Portfolio zu bieten und andererseits, flexibler zu sein als andere Indizes. So soll stets auf die besten Ideen am Markt gesetzt werden mit dem Ziel, andere Indizes hinsichtlich der Rendite abzuhängen. In der Tat unterscheidet sich der Index in seiner Zusammensetzung von anderen Benchmarks. Zwar umfassen die wichtigsten Branchen auch beim MAN GLG Europe Plus Finanztitel (22,9%), Konsumwerte (13,6%), Gesundheitswesen (10,1%) und Industrietitel (9,5%) doch gibt es im Detail größere Unterschiede. Der Einzelwert mit der höchsten Depotgewichtung ist derzeit Nokia Oyi (3,01%), gefolgt von ENEL (2,96%) und Novartis (2,79%).

Satte Rendite im laufenden Jahr

Diese Unterschiede machen sich auch bei der Rendite bemerkbar. Im laufenden Jahr liegt der Index rund 14,3 Prozent im Plus. Der Source Man GLG Europe Plus UCITS UCITS ETF (WKN: A1H6B2) bildet den Index nahezu eins zu eins ab und hat in den vergangenen Jahren bereits 305 Millionen Euro eingesammelt. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,75 Prozent. 

Nico Popp für www.extra-funds.de

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