Frankreich-ETF: À la Bonheur!
Die Börse in Frankreich liegt weit unter ihren Höchstständen. Analysten trauen dem Leitbarometer CAC-40 aber deutliche Steigerungen zu.

Die konjunkturelle Lage in Frankreich hat sich im vergangenen Jahr merklich aufgehellt. Auch wenn die Zahlen zum Schlussquartal noch nicht veröffentlicht wurden – das Wirtschaftswachstum in 2017 dürfte aller Voraussicht nach mit zwei Prozent so stark ausfallen wie seit 2011 nicht mehr. Besonders erfreulich ist aus Sicht der Analysten der DZ Bank dabei ein starkes Anziehen der Investitionsausgaben der Unternehmen. Damit wurde der Grundstein für künftiges Wachstum gelegt. „Die Aussichten für 2018 sind sehr günstig, denn vorliegende Konjunkturindikatoren fallen so optimistisch aus wie lange nicht mehr“, heißt es in einer aktuellen Research-Publikation. Besonders die von Staatspräsident Macron angestoßenen Reformen auf dem Arbeitsmarkt werden von den Bankvolkswirten gelobt. „Der lange Zeit als zu verkrustet charakterisierte französische Arbeitsmarkt dürfte durch die Neuerungen flexibler werden, dadurch könnte mehr Beschäftigung entstehen, was den wirtschaftlichen Schwung festigen dürfte.

Stabile Konjunktur stützt Börse

Auf der makroökonomischen Ebene erwarten die Analysten demnach eine Fortsetzung der positiven Tendenzen. Für die Pariser Börse bleibt der Tenor der Experten gleichfalls grundlegend optimistisch. Seit Jahresbeginn hat der Leitindex CAC-40 schon fast vier Prozent auf über 5.500 Punkte zugelegt. Von seinen Hochständen ist das französische Blue-Chip-Barometer im Gegensatz zu seinem deutschen Pendant DAX aber noch immer weit entfernt. Zwanzig Brokerhäuser rechnen laut einer aktuellen Umfrage der französischen Finanzzeitschrift „Agefi“ bis Ende dieses Jahres im Durchschnitt mit einem Kursanstieg des CAC-40 von knapp 9 Prozent gegenüber dem Stand von Mitte Dezember. Die französischen Unternehmen fahren weiter Gewinne ein, das geldpolitische Umfeld bleibt weiter expansiv – der Kapitalzufluss spricht unverändert zugunsten von Aktien, wie es der französische Vermögensverwalter Amundi formuliert.

Frankreichs Leitindex mit Potenzial

Experten raten vornehmlich zu Titel, die von der guten Konjunktur profitieren, etwa aus dem Konsumgüterbereich. Auch Werte, hinter denen stabile Dividendenausschüttungen stehen, etwa bei Pharmafirmen, werden favorisiert. Im CAC-40 versammeln sich die größten französischen Unternehmen aus unterschiedlichen Sektoren. Der Lyxor CAC 40 (DR) UCITS ETF (WKN: LYX0MX) verfolgt das Ziel, den Referenzindex CAC 40 Gross Total Return so genau wie möglich abzubilden. Unter den Top-Five-Positionen im ETF finden sich Total, BNP Paribas, Sanofi, LVMH und Airbus. Im laufenden Jahr rentierte der Fonds bereits mit gut 4 Prozent, die Kosten liegen bei 0,25 Prozent im Jahr.

Lyxor CAC 40 (DR) UCITS ETF

WKN: LYX0MX ISIN: FR0011122233
Kurs

4.479,50 €

Kosten (TER) 0,25 %
Fondsvolumen 114,16 Mio. €
Indexabbildung physisch
1 Monat -0,36 %
Lfd. Jahr +3,93 %
Mehr Infos zum: Lyxor CAC 40 (DR) UCITS ETF
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