Start ETFs im Fokus Gewinne mit Gold-Produzenten

Gewinne mit Gold-Produzenten

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Gold pendelt auf und ab. Anders sieht es bei Gold-Aktien aus. Wir stellen einen ETF vor.

Mit steigenden Notierungen bei europäischen Standardwerten wird auch die Diversifikation für Anleger immer wichtiger. Diversifikation meint das Streuen der Investments über verschiedene Märkte und Anlageklassen. Vor allem Anleger, die verstärkt in Deutschland investieren, haben vergleichsweise wenig Rohstofftitel im Depot. Gerade diese Branche verspricht allerdings derzeit niedrige Bewertungen und die Hoffnung auf ein Comeback. Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH, hat seine eigene Sicht auf den Goldpreis: „Trotz der Seitwärtsbewegung ist ordentlich Dampf in den Märkten. Um einen langfristigen Aufwärtstrend zu etablieren, muss jedoch zunächst die psychologisch wichtige Marke von 1.240 USD pro Feinunze durchbrochen werden„, erklärt Siegel.

Sinkende Energiekosten weiten Gewinnspannen

Während der Goldpreis derzeit eher seitwärts tendiert, könnten Goldförderer größere Chancen bieten. Jedes Unternehmen fördert zu unterschiedlichen Konditionen und hat zudem manchmal auch Vorwärtsverkäufe getätigt. Es ist daher möglich, dass Gold-Produzenten besser abschneiden als der Goldpreis. „Es fällt auf, dass sich die Minenaktien aktuell ruhiger und stabiler verhalten als die physischen Metalle“, erklärt Siegel. Der Experte nennt vor allem Unternehmen aus Australien und Kanada und sieht eine wachsende Profitabilität in der Branche. „Durch die aktuell niedrigen Energiepreise verbessern sich die Fundamentaldaten und sie könne bei einem gleichbleibendem Goldpreis mit steigenden Gewinnspannen arbeiten„, führt Siegel aus.

Starke Rendite in wenigen Monaten

Anleger, die in Goldproduzenten investieren wollen, können dies breit diversifiziert mit einem ETF tun. Der iShares Gold Producers UCITS ETF (WKN: A1JS9D) bietet Zugang zu 42 der weltweit größten Unternehmen der Gold-Branche. Der Fonds ist derzeit 310 Millionen Euro schwer. 2015 war bislang eine Rendite von satten 20,1 Prozent möglich. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,55 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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