Start ETFs im Fokus Gold schwimmt sich frei

Gold schwimmt sich frei

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Vor der Entscheidung der EZB legt Gold eine starke Performance aufs Parkett. Ein ETC ist besonders beliebt.

Die Notenbanken machen die Märkte. Das wissen Anleger bereits seit Jahren. Nun könnte sich dieser zur Normalität gewordene Leitsatz auch im Hinblick auf Gold bestätigen. Seit Wochen bewegt sich der Goldpreis nach oben und markierte in Euro sogar einen steilen Anstieg. Hintergrund sind die jüngsten Entscheidungen der Notenbanken und auch die bevorstehende Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB). Für die Experten der Saxo Bank hat sich der Anstieg von Gold bereits in der vergangenen Woche angekündigt: „Die SNB-Maßnahme wird als Vorbote für eine vollständige Einführung eines Quantitative Easing-Programms der EZB am kommenden Donnerstag interpretiert“, sagt Ole Hansen, Rohstoff-Experte der Saxo Bank. Auch ETFs haben profitiert: „Der SPDR Gold Trust hat vergangenen Donnerstag um 1,35 Prozent an Zuflüssen gewonnen, was den größten Sprung seit August 2011 markiert“, weiß Hansen.

Rückenwind für Gold?

Auch aus charttechnischer Sicht sieht Gold inzwischen wieder etwas besser aus. Zuletzt gelang dem Edelmetall ein Sprung über die 200-Tage-Linie. Technisch gesehen notiert Gold damit nicht mehr im Abwärtstrend. Bis Gold sich allerdings wieder in einem sicheren Fahrwasser befindet, müsste das Edelmetall weiter steigen. Eine bedeutsame Widerstandszone befindet sich im Bereich um 1.400 US-Dollar. Diese Marke liegt aus heutiger Sicht zwar noch in weiter Ferne, doch könnte eine mutige Entscheidung der EZB am kommenden Donnerstag das Edelmetall zusätzlich beflügeln.

Dieser ETC ist bei Anlegern beliebt

Anleger, die auf Gold setzen wollen, finden einige interessante ETCs. Unter Anlegern sehr beliebt ist ETFS Physical Gold (WKN: A0N62G). Der ETC orientiert sich am Londoner Gold-Fixing und vereint derzeit 4,4 Milliarden Euro auf sich. Allein in der vergangenen Woche legte der ETC um satte 6,9 Prozent zu. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,39 Prozent.

Von Nico Popp

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