Goldmine in Australien
Noch besser als Gold haben sich 2016 Goldminen entwickelt. Analysten glauben auch weiterhin an das Erholungspotenzial.

Goldminen haben eine rasante Kurserholung hinter sich. Nachdem die Anlageklasse über Jahre nur einen Weg kannte, erfolgte im laufenden Jahr der Befreiungsschlag. Steigende Notierungen bei Gold sorgten dafür, dass auch die Goldminen wieder anzogen. Zuvor hatten Minengesellschaften sogar noch deutlicher verloren als der Goldpreis. Dies zeigt sich jetzt in einer rasanteren Erholung. Analysten glauben, dass die vergangenen Monate bei Goldminen keine Eintagsfliege waren. Vielmehr gäbe es fundamentale Gründe, die für weitere Kursanstiege sprechen: „Bei den Aktien der Minengesellschaften geht es weiter steil bergauf. Die Minenaktien steigen nach wie vor schneller als die physischen Metalle. Zudem wurde der Vorlauf der Minenaktien durch die physischen Metalle nun auch bestätigt. Für den Gesamtmarkt stehen somit alle Ampeln auf Grün“, so Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH.

Noch keine Belastung durch Kapitalerhöhungen

Siegel betont in erster Linie Kapitalmaßnahmen von Minenunternehmen, die inzwischen wieder Investoren fänden. Noch im vergangenen Jahr war es für Rohstoffproduzenten schwer, Kapitalgeber zu finden. Zwar sorgen Kapitalmaßnahmen immer auch für eine Stagnation der Kurse, doch sieht der Edelmetallexperte die Zeit für stagnierende Notierungen bei Gold-Produzenten noch nicht gekommen. „Diese Kapitalerhöhungen werden den Markt aufgrund der Sättigung mittelfristig belasten, was bisher aber nicht der Fall zu sein scheint“, erklärt Siegel.

Sagenhafte Rendite im laufenden Jahr

Anleger, die passiv in Goldproduzenten investieren möchten, sollten sich den ComStage NYSE Arca Gold BUGS UCITS ETF (WKN: ETF091) näher ansehen. Der Index bündelt Goldproduzenten, die ihre Produktion nicht langfristig gegen fallende Preise absichern und damit vollumfänglich von steigenden Notierungen bei Gold profitieren. Im laufenden Jahr legte der ETF um satte 93 Prozent zu. Aktuell sind 228 Millionen Euro investiert. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,65 Prozent.

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