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Griechenlands Banken mit positivem Signal?

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Goldman Sachs erwartet, dass sich Griechenlands Banken teilweise am freien Markt neue Mittel beschaffen können. Ist dies ein Befreiungsschlag?

Die Analysten von Goldman Sachs erwarten schon bald Kapitalmaßnahmen bei griechischen Banken. Demnach sei geplant, dass die Banken zwei Drittel des Kapitals aus privaten Quellen schöpfen. Ein Großteil davon direkt am Kapitalmarkt, so Goldman Sachs. Griechische Aktien sind seit Jahren im Krisen-Modus. Noch vor wenigen Monaten standen die großen Banken Griechenlands vor der Pleite. Nun könnten Kapitalmaßnahmen die Situation der Banken verbessern und zugleich ein Signal des Vertrauens senden. Insbesondere dann, wenn vermehrt privatwirtschaftliche Investoren neue Aktien der griechischen Banken zeichnen, könnte der Markt wieder Fahrt aufnehmen.

Griechenland-Index bei Anlegern beliebt

Bereits heute stecken im beliebtesten Griechenland-ETF Lyxor UCITS ETF (FCP) FTSE Athex Large Cap (WKN: LYX0BF) mehr als 200 Millionen Euro und das, obwohl der Index 2015 bislang rund 20 Prozent seines Wertes einbüßte. Die wichtigsten Branchen im Index sind Verbrauchsgüter (30,97%), Finanzdienstleister (16,49%), Verbraucherservice (15,3%) und Telekommunikationsunternehmen (12,57%). Auch die großen Banken National Bank of Greece (6,24%) und Alpha Bank (2,67%) sind im Index vertreten.

Befreiungsschlag für die griechische Wirtschaft?

Die Rekapitalisierung des Bankensektors könnte auch für den Rest der Wirtschaft neue Impulse bringen. Noch immer zeigen sich Investoren und griechische Verbraucher vorsichtig. Ein Vertrauensbeweis der Märkte könnte Griechenlands Wirtschaft zumindest teilweise wieder in ein solides Fahrwasser bringen. Anleger können mit dem Lyxor UCITS ETF (FCP) FTSE Athex Large Cap eine spekulative Position auf Griechenland aufbauen. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,45 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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