Der Growth-Anleger setzt darauf, künftige Wachstumsmärkte frühzeitig zu identifizieren. Der Investmentansatz – sollte er aufgehen – kann hohe Erträge liefern. Ein ETF nimmt dem Anleger die Einzel-Entscheidung ab, der Erfolg kann sich sehen lassen.

Investoren, die auf Wachstumsbranchen setzten, hatten es zuletzt nicht leicht. Im vierten Quartal 2016 performten Substanz- (vulgo: Value-) Werte und insbesondere Rohstoff- und Bankaktien recht erfolgreich. „Das war für Growth-Investoren alles andere als gut“, sagt Analyst Peter Shapiro vom Vermögensverwalter Comgest. Doch in diesem Jahr hat sich der Wind wieder gedreht, vor allem die Tech-Werte trugen einen wichtigen Teil zum jüngsten Aufschwung bei Growth-Aktien bei. Wie die jüngste Entwicklung zeigt, sollten Anleger, die sich auf die Wachstumsstrategie konzentrieren, mit temporären Schwächephasen umgehen können. Denn dieser Ansatz gilt im Vergleich zu anderen Investmentkonzepten als riskanter. Anleger müssen einerseits mit starken Kursschwankungen rechnen, andererseits bietet diese Variante aber auch einzigartige Chancen. Denn in guten Boomphasen kann die Wachstumsstrategie tatsächlich eine überdurchschnittliche Rendite erzielen.

Wachstumserwartung zählt

Doch welche Eigenschaften müssen Unternehmenswerte aufweisen, um als Growth-Titel zu gelten? Sicherlich ist der Übergang zwischen Growth und Value nicht immer exakt festzustellen. So können auch durchaus Unternehmen, die schon lange an der Börse etabliert sind sowie regelmäßig Gewinne erwirtschaften, noch zu den Wachstumswerten zählen. Die Growth-Eigenschaft der einzelnen Unternehmen kann durch die Analyse von mehreren fundamentalen Kennzahlen ermittelt werden, etwa das Kurs-Gewinn-Verhältnis, die Dividendenrendite oder Gewinnwachstum. „Ausschlaggebend sind ein langfristiges überdurchschnittliches Wachstum, eine starke Marktposition sowie ein möglichst krisenresistentes Geschäftsmodell“, fassen die Analysten der DZ Bank zusammen.

Growth-Strategie-ETF mit Fokus Europa

Bei Wachstumsaktien spielen die Erwartungen der Anleger eine gewichtige Rolle. Sollten diese sich nicht erfüllen, etwa weil das Wachstum stockt oder negative Nachrichten aufkommen, sind Kursrücksetzer möglich. Daher sollte ein Investment gut überlegt sein. Mit dem Deka STOXX Europe Strong Growth 20 UCITS ETF (WKN: ETFL03) stehen Anleger mit Blick auf die Gewinnentwicklung der vergangenen Jahre auf einem sicheren Fundament. Der ETF hat seit 2012 eine jährliche Rendite von gut 12 Prozent erzielt. Auch die Schwankungsbreite hält sich in Grenzen. Der Gewinn in diesem Jahr liegt bei bisher 10,31 Prozent. Kosten von 0,65 Prozent im Jahr sind zu berücksichtigen.

Deka STOXX® Europe Strong Growth 20 UCITS ETF

WKN: ETFL03 ISIN: DE000ETFL037
Kurs

37,01 €

Kosten (TER) 0,67 %
Fondsvolumen 41,82 Mio. €
Indexabbildung physisch
1 Monat +0,24 %
Lfd. Jahr +20,84 %
Mehr ETFs finden: ETF-Suche

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Markus Kubesch absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann und studiert Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Seit 2017 ist er im Redaktionsteam des EXtra-Magazins beschäftigt.