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In den zurückliegenden vier Wochen hat der DAX in der Spitze etwa 900 Punkte eingebüßt. Risikofreudige Anleger setzen nun mit einem gehebelten ETF auf eine Gegenbewegung.

Im Mai waren die Marktteilnehmer euphorisch und haben mit ihren Aktienkäufen den DAX auf ein Rekordhoch von 8.557,86 Punkten getrieben. Doch inzwischen ist die Euphorie verflogen: Am vergangenen Montag (24.06.2013) notierte der deutsche Leitindex intraday zeitweise bei 7.655,83 Punkten. Die deutliche Korrektur zeigt, dass viele Anleger erneut verunsichert sind. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf schwache Konjunkturdaten aus China und Berichten bezüglich Liquiditätsproblemen der Banken im Reich der Mitte. Auch die jüngsten Aussagen von Ben Bernanke haben den Börsianern nicht gefallen. Denn er hat angekündigt, dass die US-Notenbank ihre extrem lockere Geldpolitik noch in diesem Jahr einschränken wird und die milliardenschweren Anleihenkäufe bis Mitte 2014 beendet werden.

Zufriedenstellende Konjunkturperspektiven

Bedenken sollte man, dass die US-Notenbank ihre Strategie wahrscheinlich nur dann ändern wird, wenn die Konjunkturentwicklung dies zulässt. Anders ausgedrückt: Wird die Geldschwemme verringert, dürfte sich parallel dazu das Wirtschaftswachstum in den USA beschleunigen. Darüber hinaus wird sich laut einer Prognose der Bundesbank die Konjunktur in Deutschland im nächsten Jahr aufhellen. Erwartet wird ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,5 Prozent. 2013 wird die Wirtschaftleistung hierzulande aber voraussichtlich nur um 0,3 Prozent wachsen.

Ein gehebelter ETF für Mutige

Mit einem durchschnittlichen 2013er-KGV von 11 sind die DAX-Titel zurzeit günstig bewertet. Sofern der deutsche Leitindex nicht nachhaltig unter die 200-Tage-Linie bei 7.690 Punkten abtaucht, stehen die Chancen auf einen Rebound bis auf etwa 8.100 Punkte gut. Von einem solchen Anstieg können Börsianer mit einem von Lyxor aufgelegten ETF (WKN: LYX0AD) auf den LevDAX überproportional profitieren. Denn dieser Index bildet die tägliche DAX-Entwicklung mit einem Hebel von 2,0 ab. Konkret bedeutet dies, dass der Kurs dieses synthetisch replizierenden ETFs zum Beispiel um vier Prozent steigt, wenn der DAX an einem Tag um zwei Prozent nach oben klettert. Anleger sollten Gewinne, die sie mit diesem Finanzprodukt erzielen, rasch realisieren.

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