Start ETFs im Fokus Gute Nachrichten für Japan-Investoren

Gute Nachrichten für Japan-Investoren

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Japan

Japans Wirtschaft rechtfertigt die Kursgewinne des vergangenen Jahres – für Anleger könnte ein besonderer ETF interessant werden.

Eine ganze Reihe positiver Wirtschaftsdaten macht Japan-Investoren in diesen Tagen Hoffnung. Sowohl die Einzelhandelsumsätze als auch die Industrieproduktion stiegen zuletzt an. Das optimistischere Konsumverhalten ist zwar auf Sondereffekte wegen der bevorstehenden Mehrwertsteuererhöhung zurückzuführen, doch stimmt auch die Industrieproduktion, die im März saisonbereinigt im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent zulegen konnte, zuversichtlich. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Industrieproduktion gar um 7 Prozent an.

Kurse zuletzt zurück gekommen

Gestützt wird der positive Eindruck durch eine Inflations-Kernrate, die im März auf 1,7 Prozent steigen konnte. Die Kernrate klammert die oftmals volatilen Lebensmittelpreise aus. Anders als in anderen Volkswirtschaften sind steigende Inflations-Raten für Japan ein erfreuliches Zeichen: Das Land steckte über Jahre in einer tiefen Deflation, die sich durch stagnierende Preise und eine sinkende Wirtschaftsleistung äußerte. Inflationsraten zwischen 1,5 und 2 Prozent können dahingehend interpretiert werden, dass Japan die Deflation überwunden hat.

Alles in allem sprechen die Daten aus Japan dafür, dass die Realwirtschaft den im vergangenen Jahr bereits stark gestiegenen Börsennotierungen folgen kann und diese Bewertungen nach und nach gerechtfertigt werden. Für Investoren ist Japan besonders deswegen interessant, weil die wichtigsten Indizes in den vergangenen Monaten zurückgekommen sind und nun womöglich Einstiegschancen bieten. Für Anleger kommt vor allem der marktbreite Topix-Index in Frage.

Amundi ETF: Währungsabsicherung für schmales Geld

Der Amundi ETF Japan Topix EUR Hedged Daily UCITS ETF (WKN: A1J4TX) bietet neben einer weitgehend exakten Abbildung des Index darüber hinaus für Investoren aus der Eurozone den Vorteil einer Währungsabsicherung: Fällt der Yen gegenüber dem Euro im Wert, wirkt sich das nicht negativ auf den ETF aus. Derzeit sind knapp 750 Millionen Euro im ETF investiert. Im laufenden Jahr steht ein Verlust von 6,3 Prozent zu Buche. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,48 Prozent.

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