Start ETFs im Fokus Im Bund geht’s rund

Im Bund geht’s rund

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Obwohl immer mehr Marktteilnehmer auf fallende Notierungen setzen, geht es beim Bund aufwärts. Wir stellen ETFs für jede Marktlage vor.

Mit dem Bund-Future hatten Anleger während der vergangenen Jahre eine Menge Spaß: Deutsche Anleihen kannten in der Regel nur den Weg nach oben. In den vergangenen Monaten mehren sich aber die Stimmen, die ein Ende des Anleihen-Booms vorhersagen – schließlich können die Zinsen nicht noch viel weiter fallen. Lediglich eine Deflation würde noch deutlich höhere Notierungen an den Bondmärkten rechtfertigen. Trotz der bereits hohen Bewertung, sehen zahlreiche Experten den Bund Future noch immer im Aufwärtstrend.

Volumen unterstützt den Aufwärtstrend

Kürzlich schrieben die Analysten der HSBC, dass die Aufwärtsbewegung des Euro-Bund-Future von anziehenden Umsätzen unterstützt würde – die Analysten verweisen auf den Börsenleitspruch „Volume goes with the trend“. Als nächstes könnte der Euro-Bund-Future nach Ansicht der HSBC wieder die Marke von 160 ins Visier nehmen. Risiken nach unten bestünden demnach unterhalb der Marke von 156.

Mehrheit setzt auf fallende Notierungen

Im derzeitigen Umfeld bietet der Bund-Future sowohl für kurzfristig orientierte Trader als auch für längerfristig ausgerichtete Anleger Chancen. Welche Marktrichtung sich Investoren aussuchen, hängt von der jeweiligen Marktsicht ab. ETFs bieten für jedes Szenario passende Produkte. Der ComStage CB Bund-Future Leveraged TR UCITS ETF (WKN: ETF561) bildet die tägliche Entwicklung des Bund Future mit doppeltem Hebel ab. Im laufenden Jahr war so bereits eine Rendite von 4,6 Prozent möglich. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,2 Prozent. Auch für die Short-Seite gibt es ein passendes Produkt mit doppeltem Hebel: Der Lyxor UCITS ETF (FCP) Daily Double Short Bund (WKN: LYX0FW) brachte im laufenden Jahr zwar nur eine negative Rendite von 4,5 Prozent ein, doch ist der Fonds derzeit seit beliebt: rund 450 Millionen Euro sind investiert. Die Gesamtkostenquote liegt ebenfalls bei 0,2 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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