Start ETFs im Fokus Im günstigen Einkauf liegt der Gewinn

Im günstigen Einkauf liegt der Gewinn

84
Argumente für US-Finanztitel
Eine Bankenkrise ist in den USA ausgeschlossen, betont Janet Yellen. Und in Europa? Es gibt gute Gründe für Investments in US-Finanzwerte.

Mit einem ETF des Schweizer Bankhauses UBS können Anleger auf US-Value-Aktien setzen. Solche Titel sind unter fundamentalen Aspekten unterbewertet.

Die Wirtschaft in den USA dürfte sich mittelfristig abkühlen. Darauf deutet zumindest der Empire-State-Index hin, der im August von 3,86 Punkten im Vormonat auf minus 14,92 Punkte gefallen ist. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg des Indexes auf 4,50 Punkte gerechnet. Der Empire-State-Index wird durch Befragungen der Vertreter von Industrieunternehmen im US-Bundesstaat New York ermittelt und gilt als wichtiger Frühindikator für die Wirtschaftsentwicklung in den gesamten USA. Abgefragt werden unter anderem die Lagerbestände, Preise, Auftragseingänge und Absatzzahlen.

Defensive Alternative zu ETFs auf den S&P 500 und den Dow Jones

Aufgrund des Einbruchs des Empire-State-Indexes sollten vorsichtige Anleger zurzeit nicht in ETFs auf den S&P 500 und den Dow Jones investieren. Denn diese Indexfonds könnten an Wert verlieren, wenn sich die konjunkturelle Situation in den USA eintrübt. Eine defensive Alternative ist ein ETF auf US-Value-Aktien – dies sind US-Titel, die unter fundamentalen Aspekten unterbewertet sind. Um eine Unterbewertung festzustellen, werden unter anderem das Kurs-Buchwert-Verhältnis und die Eigenkapitalrendite berücksichtigt. Liegt beispielsweise das Kurs-Buchwert-Verhältnis unter 1,0 deutet dies auf eine Unterbewertung der jeweiligen Aktie hin.

Gute 1-Jahres-Performance

Kaufenswert ist beispielsweise ein vom Schweizer Bankhaus UBS aufgelegter ETF (WKN: A1JVB8), der die Entwicklung des MSCI USA Value abbildet. In diesem Kursbarometer sind derzeit die Aktien von Microsoft (3,74 Prozent), ExxonMobil (3,42 Prozent) und Wells Fargo (2,91 Prozent) die drei am höchsten gewichteten Indexpositionen. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich ein Anteil des vollständig replizierenden und ausschüttenden ETFs um 21,7 Prozent verteuert. Die jährliche Gesamtkostenquote des Indexfonds beträgt 0,20 Prozent.

Martin Münzenmayer für www.extra-funds.de

Jetzt für den wöchentlichen ETF-Newsletter anmelden

 

TEILEN
Vorheriger ArtikelETF-Pressespiegel KW 34/2015
Nächster ArtikelETF-Securities Marktbericht – KW 33/2015
Die Redaktion des EXtra-Magazins setzt sich aus erfahrenen Finanzexperten zusammen. Teilweise veröffentlichen wir auch Gastbeiträge auf unserem Portal. Wir lieben ETFs, Indexfonds und alles zum Thema Geldanlage und arbeiten täglich daran Ihnen die aktuellsten und nützlichsten Informationen zu liefern.