Start ETFs im Fokus Ist Gold jetzt wieder zurück in der Spur?

Ist Gold jetzt wieder zurück in der Spur?

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Gold hat sich in der vergangenen Woche erholt. Einige Analysten halten diese Entwicklung für nachhaltig.

Gold hat in der vergangenen Woche den größten Wochengewinn seit 2011 aufs Parkett gelegt – um 5,1 Prozent kletterte der Goldpreis. Genau wie damals, als 2011 die Ankündigung von Anleihekäufen Gold beflügelte, sorgte auch diesmal US-Notenbankchef Ben Bernanke für steigende Notierungen beim gelben Edelmetall. Nachdem das Ende von Quantitative Easing bereits seit Wochen an den Märkten vorweg genommen wurde, äußerte sich der oberste US-Währungshüter in der vergangenen Woche zurückhaltender und machte damit einige Anleger auf der Short-Seite nervös. Dies bestätigen einige Rohstoff-Analysten in ihren Wochenkommentaren.

Ende von Quantitative Easing nur Wunschdenken?

Die Experten von Macquarie gehen sogar so weit, dass sie nach den jüngsten Kursgewinnen bei Gold nicht mehr viel Potenzial für fallende Kurse sehen. Als Gründe führen die Analysten zu erwartende schwache Wirtschaftsdaten aus den USA an, die den Glauben an ein Ende von Quantitative Easing erschüttern dürften. Auch zum Start der neuen Woche hält sich Gold relativ stabil, eine große Gegenbewegung nach dem Anstieg der vergangenen Woche bleibt erst einmal aus.

Von einfach bis vierfach – alles ist möglich

Anleger, die weiter auf Gold setzen wollen, können Xetra-Gold (WKN: A0S9GB) kaufen. Der ETC orientiert sich am Goldpreis des London-Fixings. Im laufenden Jahr erwirtschaftete der ETC einen Verlust von 25 Prozent, zuletzt legte Gold aber wieder zu. Die Gesamkostenquote liegt hier bei 0,36 Prozent.

Spekulativ orientierte Anleger können den Goldpreis auch hebeln. Hierzu bietet sich der Coba ETC – Gold Future Daily Long 4x (WKN: ETC014) an. Der ETC hebelt den Goldpreis vierfach – dementsprechend ist der Jahresverlust mit 75 Prozent auch sehr hoch. Kurzfristig orientierte Anleger, die auf eine Erholungsbewegung spekulieren möchten, können dies allerdings effizient mit dem ETC der Coba tun. Die Gesamtkostenquote liegt bei 2,05 Prozent.

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