Start ETFs im Fokus IWF: Schwellenländer mit Kapitalzuflüssen

IWF: Schwellenländer mit Kapitalzuflüssen

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Investoren wollen sich bewusst breiter aufstellen. Schwellenländer dürften laut IWF profitieren.

Wie der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert, werden Entwicklungs- und Schwellenländer auch in Zukunft Kapital aus aller Welt anziehen. Der Währungsfonds erwartet, dass 2015 ein Betrag in diese Länder fließt, der rund 5,5 Prozent der Wirtschaftsleistung dieses Wirtschaftsraumes ausmacht. In Europa und Zentralasien könnte der Anteil der Investitionen gar bei 6 Prozent liegen. Im Vorjahr flossen lediglich 5,4 Prozent in die Region. Doch auch die Regionen Ostasien / Pazifik und Lateinamerika sind interessante Investitionsziele. Der IWF erwartet hier Kapitalzuflüsse im Umfang von 5,9 Prozent der jeweiligen Wirtschaftsleistung.

Schwellenländer mit Wachstums-Perspektiven

Besonders der derzeitige Anlagenotstand aufgrund der niedrigen Zinsen lässt Anleger verstärkt nach Alternativen suchen. Schwellenländer bieten oftmals interessante Wachstums-Potenziale und haben ihre Anfälligkeit für Krisen in den vergangenen Jahren reduziert. Diversifizierte Produkte ermöglichen es Anlegern, die Risiken, die es auf Ebene der einzelnen Volkswirtschaften zweifelsohne gibt, effizient zu minimieren. Statt in einzelne Volkswirtschaften zu investieren, können Produkte auf Emerging Markets ein breites Investment bieten und spezifische Länderrisiken damit ausblenden.

Besser diversifiziert zum Erfolg

Im ETF-Bereich gibt es eine ganze Reihe interessanter Produkte. Der Amundi ETF MSCI Emerging Markets UCITS ETF (WKN: A1C9B1) verfolgt das Ziel, die Entwicklung der wichtigsten Schwellenländer-Indizes abzubilden. Mit dabei sind Ägypten, Brasilien, Chile, China, Indien, Indonesien, Kolumbien, Korea, Malaysia, Marokko, Mexiko, Peru, Philippinen, Polen, Russland, Südafrika, Taiwan, Thailand, Tschechische Republik, Türkei und Ungarn. Damit haben Anleger mit nur einem Produkt die Möglichkeit, breit gestreut in Schwellenländer zu investieren. Derzeit sind 394 Millionen Euro im ETF investiert. Im laufenden Jahr brachte der ETF bereits eine Rendite von 12,2 Prozent ein. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,2 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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