Start ETFs im Fokus Kommt jetzt die Zeit der sicheren Häfen?

Kommt jetzt die Zeit der sicheren Häfen?

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Hamburger hafen
Die US-Notenbank hält die Märkte in Atem. Sollte am Mittwoch eine Nicht-Entscheidung folgen, könnte der Bund zum sicheren Hafen werden.

Vor der Entscheidung der US-Notenbank Fed über die weitere Geldpolitik zeigen sich die Märkte nervös. Bereits nach dem Ausbleiben einer weiteren geldpolitischen Lockerung der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte es Turbulenzen gegeben. Schon seit Monaten fieberten Marktteilnehmer auf die Entscheidungen der großen Notenbanken hin – zumindest im Falle der EZB wurden sie enttäuscht. Auch scheint der Zinsschritt der Fed keinesfalls sicher. Der sinkende Ölpreis könnte als Deflations-Signal verstanden werden und die Währungshüter umdenken lassen. Am Markt erwarten viele Marktteilnehmer einen ersten Zinsschritt. Manch ein Beobachter hat nach den jüngsten Turbulenzen die Hoffnung auf eine Lockerung der Geldpolitik. Was aber passiert, wenn die US-Notenbank Zeit gewinnen will und eine Entscheidung erst einmal aufschiebt?

Liquidität als Hauptargument

Die Nervosität an den Märkten dürfte dann erst einmal anhalten. Auch scheint es nachvollziehbar, dass institutionelle Investoren und Fonds vor dem Jahreswechsel keine Risiken mehr eingehen wollen und sich an realisierte Gewinne klammern. Welche Alternativen für Investments bleiben dann noch? Deutsche Staatsanleihen bieten seit einiger Zeit negative Zinsen. Wegen seiner großen Liquidität und Sicherheit könnte der Bund-Future für Investoren im Umfeld der Entscheidung der US-Notenbank dennoch gefragt sein.

Solides Investment: Bund-Future

Anleger, die Kapital parken wollen, können daher auf den Bund-Future setzen und darauf spekulieren, dass die Nachfrage nach dem sicheren Hafen bis zu den Feiertagen noch zunimmt. Der ComStage CB Bund-Future TR UCITS ETF (WKN: ETF560) bildet den Bund Future nahezu eins zu eins ab und brachte im laufenden Jahr immerhin eine Rendite von 2,15 Prozent ein. Die Gesamtkostenquote des ETF liegt bei 0,2 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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