Low-Volatility-ETF
Mit Low-Volatility-ETFs können Anleger ihr Verlustrisiko minimieren.

In Zeiten von Nullzins mehr Risiko wagen!

Wie soll sich der Anleger in den aktuellen Niedrigzinszeiten verhalten? Experten raten dazu, einen stärkeren Vermögensanteil in Aktien zu halten. Dem höheren Risiko kann mit einem Low-Volatility-ETF begegnet werden.

Alle Welt redet vom Null- bzw. Niedrigzins. Die Deutsche Bundesbank auch. In ihrem aktuellen Monatsbericht titeln die Ökonomen: „Niedrigzinsen kosten Bürger Milliarden“. Die jährlichen Zinsgutschriften auf Spareinlagen sind demnach von 2009 bis 2015 auf ein Drittel ihrer früheren Höhe zurückgegangen — von 13,8 Mrd. auf 4,4 Mrd. Euro! In den vergangenen vier Jahren erzielten die deutsche Privathaushalte mit ihren Finanzvermögen eine jährliche Rendite von im Schnitt 3,4 Prozent.

Zum Vergleich: In der Zeit bei Einführung des Euros lag der Gewinn fast doppelt so hoch. Das Finanzvermögen besteht zu knapp 80 Prozent aus Bargeld, Einlagen und Versicherungen.

Es kommt noch schlimmer

Experten schlagen Alarm: Die Einbußen nehmen noch zu: Steigende Energiepreise dürften die Inflation anheizen und für Rückgänge der realen Gesamtrendite sorgen. Real heißt: Von der nominalen Verzinsung wird die Geldentwertung abgezogen. Im kommenden Jahr könnte die reale Gesamtrendite sogar negativ werden, befürchten Analysten der Deutschen Bank. Hier wirkt sich die doppelte Belastung aus gesunkenen Zinsen und höherer Geldentwertung besonders unvorteilhaft aus.

Low-Volatility-ETF: Gesundes Maß an Risiko ist vorteilhaft

Wie können Anleger dem Dilemma entgehen? Experten raten dazu, mehr Risiko zu wagen. Die Empfehlung ist, einen höheren Vermögensanteil in Aktien zu halten. Ein gesundes Maß an Risiko kann die Rendite erheblich erhöhen, ohne dass gleich jegliche Sicherheit über Bord geworfen werden muss. Mit dem Fokus auf schwankungsarme Indexfonds kann der Anleger risikomindernd einen überdurchschnittlichen Ertrag erzielen. So bietet der iShares VI plc – Edge MSCI World Minimum Vol. UCITS ETF (WKN: A1J781) ein diversifiziertes Engagement in Unternehmen aus Industrieländern mit der Zielvorgabe, die Höhen und Tiefen des Marktes zu minimieren. Der MSCI World Minimum Volatility Index bildet die Performance der Wertpapiere im MSCI World Index ab, die die niedrigsten absoluten Renditeschwankungen besitzen. Über sechs Prozent Gewinn warf der ETF bereits im laufenden Jahr ab. Im Schnitt der vergangenen drei Jahre gelang eine Rendite von 19,17 Prozent p. a. Der Fonds ist sparplanfähig. Die Kosten liegen bei jährlich 0,30 Prozent.

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Maximilian Stratz studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. Seit 2016 ist Maximilian Stratz im Redaktionsteam des EXtra-Magazins beschäftigt.