Luxus-ETF
Das internationale Geschäft mit Luxusgütern und -erlebnissen erlebte 2017 seine Wiedergeburt. Die anziehenden Geschäfte und die glänzenden Aussichten spiegeln sich auch an der Börse wider.

Die weltweite Konjunktur erlebt einen kräftigen Aufschwung, in vielen Ländern sinkt die Arbeitslosigkeit, während die Konsumlaune der Verbraucher steigt. Man gönnt sich in besseren Zeiten auch wieder hochpreisige Güter. Davon profitiert die Branche mit den besonderen Marken derzeit ganz besonders. Designprodukte, teure Getränke, Premiumautos, Luxusreisen, Schmuck und Uhren – die Liste mit Luxuswaren ließe sich fortsetzen. Der weltweite Markt für persönliche Luxusgüter dürfte im jüngst abgelaufenen Jahr nach einem leichten Rückgang im Vorjahr laut einer aktuellen Studie wieder gewachsen sein. Das Beratungsunternehmen Bain&Company und der italienische Luxusgüterverbands Fondazione Altagamma gehen von einem Wachstum des Geschäfts mit Luxusgütern von fünf Prozent aus. Insgesamt kommt die Branche demnach auf einen Umsatz von 1.160 Mrd. Euro. Den größten Batzen nehmen dabei die Premiumautos ein. Deren Verkäufe sind laut Bain&Company weltweit im Jahr 2017 um 6 Prozent auf 489 Mrd. Euro angewachsen. Das Kerngeschäft mit persönlichen Luxusgütern wie Kleidung, Lederwaren, Kosmetikartikeln und Schmuck kletterte um 5 Prozent auf 262 Mrd. Euro.

Wachstum der Branche wird anhalten

Europa wird zunehmend wieder zum reizvollen Reiseziel für Luxuskunden aus aller Welt. Vor allem die Chinesen zeigen sich ausgabefreudig. Sie hätten etwa auf ihren Reisen durch Europa den Absatz von Luxusgütern angeheizt, so Bain&Company. Die Chinesen erweisen sich aber nicht nur in den europäischen Metropolen als kaufkräftige Gäste. Zugleich erwerben sie wieder mehr Luxusartikel im eigenen Land. Entsprechend stabiler zeigt sich der chinesische Markt. Schwächer entwickelte sich dagegen das Luxusgeschäft in Nord- und Südamerika, doch auch in dieser Region verzeichnet die Branche Wachstum. Bain & Company zufolge wird der positive Trend für die Branche anhalten – prognostiziert werden für die kommenden drei Jahre jährliche Zuwächse von 4 bis 5 Prozent. Der Umsatz im Kernmarkt für persönliche Luxusgüter werde demnach 2020 auf rund 300 Mrd. Euro anschwellen. „E-Commerce und das Asien-Geschäft, das sind die Treiber“, ist Analyst Roland Stadler von der Baader Bank überzeugt.

Luxus-ETF: Aktien funkeln wieder

Die anziehenden Geschäfte und die glänzenden Aussichten spiegeln sich auch an der Börse wider. Die meisten Luxusaktien haben in diesem Jahr wieder gefunkelt. Kräftige Kursanstiege verzeichneten vor allem die ganz großen der Branche, LVMH, Richemont und Kering. Der AMUNDI ETF S&P GLOBAL LUXURY UCITS ETF (WKN: A0REJ4) bildet die 80 weltweit größten börsennotierten Luxusgüterkonzerne ab.

AMUNDI ETF S&P GLOBAL LUXURY UCITS ETF

Kurs

0,00 €

Kosten (TER)0,25 %
Fondsvolumen161,07 Mio. €
Indexabbildungsynthetisch
1 Monat0,00 %
Lfd. Jahr0,00 %
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Die Scharte aus dem Jahr 2016 wurde längst ausgewetzt: Seit Jahresanfang 2017 kommt der Fonds auf ein Plus von mehr als 23 Prozent. Die Kosten belaufen sich auf 0,25 Prozent p. a.

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Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Franz Rieber Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre und hat einen Master-Abschluss in Finance & Banking. Seit 2016 ist Franz Rieber für die Isarvest GmbH tätig und für das Projektmanagement und die Kundenbetreuung verantwortlich.