Luxus geht wieder
Das Geschäft mit Luxusgütern läuft wieder. Aktionäre kommen seit einem knappen Jahr auf funkelnde Gewinne. Ein ETF bildet den Luxussektor in der Breite ab.

Ein Nachmittag am Wochenende in einer Großstadt: Wer wissen will was die Leute so tragen, der braucht sich nur kurz umzuschauen und die Passanten vorbeiziehen zu lassen. Die Antwort prangt bei vielen gleich auf der Kleidung: Die Markenlogos bekannter Hersteller sind einprägsam aufgedruckt. Auffallend dabei: es sind viele gemeinhin als Luxusmarken bekannte darunter. Eine seit 2002 laufende und regelmäßig aktualisierte Studie der Beratungsfirma McKinsey zur Markenrelevanz zeigt, Marken sind für Konsumenten derzeit so wichtig wie noch nie zuvor. Die Autoren begründen das mit der aktuell guten wirtschaftlichen Lage. Die Indikatoren für das Konsumklima erklimmen derzeit in vielen Ländern Rekordstände.

Gute Konjunktur steigert Lust auf Luxus

LVMH, Nike & Co. für den Kleidungsbereich, Daimler, Tesla und BMW für Autos. Die Luxusmarken haben einen Lauf, das schlägt sich auch in den Aktienkursen nieder. Seit einem Jahr geht es wieder streng aufwärts an der Börse: Der Branchenindex S&P Global Luxury Index, der neben den großen Luxusgütermarken auch die Premiumautobauer wie Daimler und BMW abbildet, hat im Zeitraum seit Juni 2016 um fast ein Drittel zulegen können. Das Geschäft brummt, das zeigen auch die Zahlen zum ersten Quartal in diesem Jahr. Die Konzerne könnten bei Umsatz und Gewinn satte Zuwächse verzeichnen. Zu kämpfen hatten lediglich die Hersteller teurer Uhren, was aber an der neuen Smart-Watch-Konkurrenz liegen mag.

Sektor-ETF mit erstaunlicher Rendite

Dass Luxus immer geht, beweist der Amundi ETF S&P Global Luxury UCITS ETF EUR (WKN: A0REJ4), der in 80 weltweite Aktien mit Fokus Nicht-Basiskonsumgüter investiert. Der ETF hat seit Auflage im Jahr 2008 eine jährliche Rendite von 12,34 Prozent erwirtschaftet. In diesem Jahr liegt der Gewinn bei 10,40 Prozent. Die Wertentwicklung des Index wird im Fonds synthetisch durch Finanz-Tauschgeschäfte (Swaps) nachgebildet. Die Dividendenerträge werden zusätzlich reinvestiert (thesauriert). Der Amundi ETF S&P Global Luxury UCITS ETF EUR ist ein kleiner ETF mit knapp 21 Mio. Euro Fondsvolumen. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,25 Prozent p.a.

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Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Franz Rieber Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre und hat einen Master-Abschluss in Finance & Banking. Seit 2016 ist Franz Rieber für die Isarvest GmbH tätig und für das Projektmanagement und die Kundenbetreuung verantwortlich.