Start ETFs im Fokus Malaysia steigert Export

Malaysia steigert Export

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Malaysia Kuala Lumpur

In Asien ist Malaysia eine gute Adresse. Die Volkswirtschaft ist stabil aufgestellt und wächst. Ein ETF profitiert.

Für Anleger, die sich am Aktienmarkt engagieren wollen, sollte es nicht nur DAX oder S&P500 geben. Insbesondere in kleineren Volkswirtschaften gibt es zahlreiche Chancen. Vor allem Asien hat für Investoren eine Menge zu bieten: Dort trifft eine robuste Wachstumsdynamik auf immer solider aufgestellte Volkswirtschaften. Zahlreiche kleinere Länder Asiens haben während der Asienkrise Ende der 1990er Jahre schwer einstecken müssen – und mit Reformen darauf reagiert. Heute sind diese Länder besser aufgestellt denn je. Gerade erst überzeugte Malaysia mit einem grundsoliden Exportwachstum. Im März kletterten die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozent. Vor allem China fragt in Malaysia Produkte nach. Dazu gehören immer mehr Elektroartikel.

Malaysia hat schon viel erreicht

Doch hängt Malaysia nicht nur am Tropf Chinas: Auch die USA und die EU steigerten ihre Importe aus Malaysia. Das Land hat derzeit knapp 30 Millionen Einwohner und ist in Form einer parlamentarischen Monarchie organisiert. Malaysia ist reich an Rohstoffen, wie beispielsweise Öl, Zinn oder auch Kautschuk oder Palmöl. Auch das produzierende Gewerbe spielt inzwischen eine große Rolle in dem Land, das während der vergangenen Jahrzehnte eine beeindruckende Transformation vom Agrar-Staat zum aufstrebenden Schwellenland vollbracht hat.

Malaysia in einem ETF

Für ETF-Anleger bietet sich ein Investment in den MSCI Malaysia an. Der Index ist nach Streubesitz-Marktkapitalisierung gewichtet und umfasst Unternehmen großer und mittlerer Marktkapitalisierung. Derzeit sind 42 Titel im Index. Die bedeutendste Branche ist mit einem Anteil von 32,23 Prozent das Finanzwesen, gefolgt von Versorgern (14,41%) und der Industrie (14,05%). Im laufenden Jahr brachte der db x-trackers MSCI Malaysia TRN Index UCITS ETF (WKN: DBX0GW) eine Rendite von 5,62 Prozent ein. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,5 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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