Start ETFs im Fokus Mit diesem Gesundheits-ETF auf Übernahmen setzen

Mit diesem Gesundheits-ETF auf Übernahmen setzen

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Die Gesundheitsbranche ist als defensives Investment bekannt. Jetzt steht eine Übernahmewelle bevor.

Je höher die Kurse klettern, um so eher wollen Anleger mit einem gewissen Sicherheitspuffer investieren. Diesen Puffer können bestimmte Strategien wie Dividenden- oder Value-Konzepte liefern. Auch clevere Anlageprodukte wie Smart-Beta-ETFs können das Risiko von Anlegern minimieren. Der klassische Weg, Risiken zu verwalten ist allerdings, in defensive Branchen zu investieren. Sind Zykliker bereits gut gelaufen, setzen Vermögensverwalter häufig auf Titel aus der Gesundheitsbranche. Für Medikamente und medizinische Versorgung gibt es immer einen Markt, so der Hintergedanke. Nun kommt zu diesem ehernen Gesetz der Portfoliokonstruktion als Argument für Pharma-Titel noch eine aktuelle Studie von Ernst & Young: Die Experten sehen im Pharma-Sektor eine Übernahmewelle. Im laufenden Jahr könnten allein 265 Milliarden Dollar für Übernahmen ausgegeben werden.

Von Übernahmen profitiert die ganze Branche

Grassiert das Übernahmefieber, profitieren davon meist ganze Branche. Der Markt spekuliert darüber, welches Unternehmen als nächstes übernommen werden könnte. Hinzu kommt, dass Übernahmeziele häufig zu einem Aufpreis gegenüber den Börsenkursen den Besitzer wechseln. Diese Bewertungsmaßstäbe werden dann auf vergleichbare Unternehmen am Markt übertragen und die Kurse ziehen auf breiter Front an. Anleger, die sich ein Investment in die Gesundheitsbranche vorstellen können, könnten in Anbetracht der erwarteten Übernahme-Welle bereits heute investieren. ETFs bieten dafür beste Möglichkeiten.

Europas Healthcare-Titel in einem ETF

Besonders gut entwickelte sich in diesem Jahr der Lyxor UCITS ETF (FCP) STOXX Europe 600 Healthcare (WKN: LYX0AS). Der ETF bildet den STOXX Europe Health Care Index ab, der die größten europäischen Unternehmen der Branche berücksichtigt. Mit dabei sind Unternehmen aus Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz und dem Vereinigten Königreich. Im laufenden Jahr liegt die Rendite bei 9,5 Prozent. Das Fondsvolumen umfasst 166 Millionen Euro. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,3 Prozent.

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