Mit einem Auto-ETF auf die Überholspur wechseln

Die Aktien von Autoherstellern und Zulieferern laufen seit Monaten prächtig. Mit Donald Trump könnte die Branche nun einen neuen Boom in den USA erleben. Höchste Zeit mit einem Auto-ETF einzusteigen.

Die Hoffnungen der internationalen Autoindustrie ruhen auf Donald Trump. Sollte der frische gebackene US-Präsident seine Ankündigungen wahrmachen und die Steuern senken sowie milliardenschwere Infrastrukturprojekte durchwinken, könnte das den US-Automarkt nochmals beflügeln. Ferdinand Dudenhöffer vom CAR-Institut rechnet wegen des Trump-Effekts für dieses Jahr mit einem nochmaligen Anstieg der US-Verkaufszahlen von zuletzt 17,5 auf 17,9 Mio. Stück.

Trumps Versprechen dürften den Konsum und damit die Autonachfrage treiben, erwartet Dudenhöffer. Zudem würden die umweltpolitischen Zügel, die Amtsvorgänger Barack Obama der Autoindustrie anlegen wollte, wohl gelockert, wenn nicht gar weggewischt werden. Inwieweit europäische Hersteller von dem zu erwartenden Boom in den Vereinigten Staaten profitieren können, ist noch unklar. Zuletzt ist der Marktanteil auch der deutschen Autobauer wegen der Vorliebe der Amerikaner für große Pick-up Trucks gesunken. Doch Audi, BMW, Mercedes und Porsche lernen schnell. Die Firmen passen ihre Modellpolitik den Bedürfnissen der US-Verbraucher an und haben mittlerweile eine breite Palette von Geländewagen im Angebot.

Trump kann für Rekord am US-Automarkt sorgen

Ohnehin blicken VW & Co. lieber auf den weltgrößten Automarkt in Fernost. In China versprechen sich die Deutschen in diesem Jahr wieder teils zweistellige Verkaufszuwächse. Vor allem Mercedes und BMW erhoffen sich ein dickes Absatzplus. Analysten halten im Reich der Mitte im Schnitt ein Wachstum von 3 bis 5 Prozent für möglich. Dies ist noch ein zurückhaltender Ausblick. Immerhin legte der chinesische Automarkt im vergangenen Jahr um knapp 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Freilich trugen hierzu auch Steuerprivilegien bei, die in diesem Jahr teilweise auslaufen. Auch die Risiken nehmen zu. Steigende Kraftstoffpreise und geopolitische Unsicherheiten könnten dem Geschäft der Branche schaden. Andererseits gibt es bei den Themen Autonomes Fahren und Elektromobilität reichlich Potenzial für die Hersteller zu punkten. Zudem dürften vor allem in Europa günstige Autokredite die Kauflaune beflügeln.

Auto-ETF: Autoaktien laufen seit Längerem prächtig

Eine aktuelle McKinsey-Studie geht davon aus, dass der Gesamtgewinn der größten Automobilhersteller bis zum Jahr 2020 um rund 50 Prozent wachsen wird. Maßgebliche Treiber für diese Entwicklung seien trotz einiger Probleme eine jährliche Steigerung der weltweiten Autoverkäufe sowie der anhaltende Trend zu Premium-Fahrzeugen. Den Aktienkursen von Autoherstellern und Zulieferern können solche Aussichten auf die Sprünge helfen. Ein geeignetes Produkt, um von dieser Entwicklung ganzheitlich zu profitieren ist der SM plc – STOXX Europe 600 Optm. Automob. & Parts UCITS ETF (WKN: A0RPR0). Der Fonds bildet die Unternehmen des europäischen Automobilhersteller- und Zulieferer-Sektors aus dem STOXX® Europe 600 Index ab. Im laufenden Jahr erzielte der ETF einen Gewinn von 2,78 Prozent. Auf Sicht der vergangenen sechs Monate lag die Rendite bei 19,44 Prozent. Die Kosten belaufen sich auf 0,30 Prozent im Jahr.

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Invesco STOXX Europe 600 Optimised Automobiles & Parts UCITS ETF

WKN: A0RPR0 ISIN: IE00B5NLX835
Kurs

329,15 €

Kosten (TER) 0,30 %
Fondsvolumen 21,38 Mio. €
Indexabbildung synthetisch
1 Monat -8,81 %
Lfd. Jahr -23,24 %
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Maximilian Stratz studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. Seit 2016 ist Maximilian Stratz im Redaktionsteam des EXtra-Magazins beschäftigt.