Start ETFs im Fokus Mit gutem Gewissen zur Rendite

Mit gutem Gewissen zur Rendite

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Anleger können mit einigen ETFs gezielt auf Unternehmen setzen, die nachhaltig wirtschaften. Ein solches Produkt hat unter anderem iShares auf den Markt gebracht.

Ethische Aspekte sind für viele Anleger sehr wichtig

Immer mehr Anleger wollen nicht nur Vermögen aufbauen, sondern bei ihrer Geldanlage auch ethische Aspekte berücksichtigen. Daher sind für sie Aktien von Waffenherstellern, Kasinobetreibern sowie Energiekonzernen, die Atomkraftwerke betreiben, tabu. Auch an Unternehmen, die ihre Produkte in Asien von Kindern produzieren lassen, wollen diese Investoren nicht beteiligt sein. Infrage kommen für sie nur Papiere von Gesellschaften, die effizient und umweltschonend produzieren und dabei auch soziale Kriterien berücksichtigen.

Auch nachhaltige Investments bieten attraktive Renditen

Zu einem interessanten Fazit bezüglich der Rendite von nachhaltigen Geldanlagen kam eine Studie der Steinbeis-Hochschule in Berlin. Im Rahmen dieser Studie wurde festgestellt, dass die Rendite dieser Investments wegen der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien nicht zwangläufig niedriger ist als bei Finanzprodukten, bei denen diese Aspekte unberücksichtigt bleiben. Es ist also möglich, eine attraktive Rendite mit einem guten Gewissen zu erzielen.

Nachhaltig wirtschaftende europäische Konzerne

Ethisch orientierte Anleger können sich den von iShares aufgelegten ETF (WKN: A0F5UG) auf den Dow Jones Eurozone Sustainability-Index ins Depot legen. Dieses Kursbarometer umfasst die oberen 20 Prozent der größten nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen der Euro-Zone, deren Anteilscheine im Dow Jones Global Total Stock Market-Index gelistet sind. Am höchsten gewichtet sind in dem Basiswert dieses ETFs die Aktien von Total (8,4 Prozent), Siemens (6,1 Prozent) und BASF (5,5 Prozent). Die Gesamtkostenquote dieses vollständig replizierenden Indexfonds beträgt 0,41 Prozent.

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