Haben Inhaber von Technologie-ETFs bald Grund zum Jubel?
Haben Inhaber von Technologie-ETFs bald Grund zum Jubel?

Trotz guter Quartalszahlen steigt bei Anlegern die Nervosität. Zuletzt haben zwei Drittel der 500 größten börsennotierten US-Unternehmen die Analystenerwartungen übertroffen. Dennoch gibt es Verunsicherung am Markt. Daniel White, Fondsmanager des M&G North American Value Fund, verweist auf steigende Finanzierungskosten, eine wachsende Inflation und die noch immer latente Gefahr eines internationalen Handelskrieges. Weiterhin hätten mit Netflix, Twitter und Facebook gleich drei große Titel aus dem Tech-Universum ihre Ziele verfehlt. Pauschal gebe dies aber nicht Grund zur Sorge, so der Fondsmanager: „Der aktuelle Technologie-Boom ist anders als vor zwanzig Jahren. Wir sehen heute große Unternehmen mit stabilen Erträgen und überwiegend soliden Geschäftsmodellen.“ Allmählich trenne sich aber die Spreu vom Weizen – Microsoft habe zum Beispiel weiter sehr gute Ergebnisse gemeldet. „Anleger sollten nicht blind dem Momentum und der Masse folgen – am Ende sind Fundamentaldaten für die Aktie eben doch wichtiger als die neuesten Schlagzeilen.“

Indizes gewichten Gewinner stärker

Diese Fundamentaldaten stimmen noch immer bei einem Großteil der US-Unternehmen. Statt sich auf Einzeltitel zu fokussieren, bietet es sich für Anleger an, diversifiziert auf Aktien zu setzen. Fonds wie der von Daniel White selektieren Aktien anhand eines aktiven Auswahlprozesses. Auf diese Weise versuchen Fondsmanager, gute Chancen zu identifizieren und Risiken auszublenden. Einen anderen Weg gehen ETFs. Diese bilden Indizes ab, die in der Regel nach Marktkapitalisierung gewichtet sind. In Phasen, in denen nur einige wenige Aktien abgestraft werden, sinkt deren Anteil im Index. Indizes haben so automatisch diejenigen Aktien höher gewichtet, die sich auch gut am Markt halten.

Nasdaq-100-ETF mit satter Rendite

Anleger, die keine aktive Anlagestrategie verfolgen oder aber lediglich eine taktische Position in Technologietiteln aufbauen möchten, können sich den LYXOR NASDAQ-100 UCITS ETF (WKN: 541523) näher ansehen. Der ETF bündelt alle wichtigen Tech-Titel aus den USA. Im laufenden Jahr ging es immerhin um 21,5 Prozent nach oben. Aktuell sind 665 Millionen Euro investiert. Mit dabei sind Titel wie Apple (11,21%), Amazon (10,34%), Microsoft (9,77%) und Alphabet C (5,09%). Die Gesamtkostenquote beträgt 0,3 Prozent.

LYXOR NASDAQ-100 UCITS ETF

WKN: 541523 ISIN: FR0007063177
Kurs

25,35 €

Kosten (TER) 0,30 %
Fondsvolumen 656,24 Mio. €
Indexabbildung synthetisch
1 Monat -0,90 %
Lfd. Jahr +20,82 %
Mehr Infos zum: LYXOR NASDAQ-100 UCITS ETF
Mehr ETFs finden: ETF-Suche

Weitere interessante Investmentmöglichkeiten finden Sie in unserem ETF-Anlageleitfaden. Dieser erleichtert Ihnen den Einstieg in die Welt der Exchange Traded Funds (ETFs). Wir stellen Ihnen darin die Anlagemöglichkeiten einzelner Länder, Regionen, Sektoren oder Investmentthemen vor.

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Thomas Brummer war nach dem Betriebswirtschaftsstudium für das Anlegermagazin „Der Aktionär“ tätig. Im Anschluss schrieb er mehr als vier Jahre für das Verbraucherportal biallo.de und einige Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier. Währenddessen hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 schreibt er für extra-funds.de und das EXtra Magazin.