Auf der Wiesn fließt das Bier in Strömen. Mehr Marge ist jedoch mit Spirituosen zu verdienen. Mit einem Nahrungsmittel-ETF kann man davon profitieren.

Während viele Besucher des Oktoberfests in diesen Tagen eher Bier konsumieren, können sich vor allem Spirituosen auch als Investment lohnen. Dieser Nahrungsmittel-ETF profitiert.

„O‘ zapft is!“, so der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter vergangenen Samstag im Schottenhammel beim Anstich des ersten Fasses zur Eröffnung des größten weltweiten Volksfestes. Seither fließt das Bier in Strömen. Die Wiesn sorgt auch in der Finanzbranche für Furore. Paul Flood, Portfoliomanager des BNY Mellon Global Multi-Asset Income Fund bei Newton, nimmt das Oktoberfest zum Anlass, einen Blick auf die größten Getränkehersteller zu werfen. Obwohl die Wiesn fest in der Hand bayrischer Brauer ist, bleibt der weltweite Biermarkt stark konzentriert. „Die fünf führenden Brauereien stellen 50 Prozent des weltweiten Volumens her und erzielen 65 Prozent der Gewinne. In den westlichen Nationen haben demographische und strukturelle Änderungen in den letzten Jahren dazu geführt, dass der Bierkonsum stagniert. Nicht nur sinkt der Anteil jüngerer Verbraucher insgesamt, sondern diese trinken auch weniger Alkohol als die Generation ihrer Eltern oder Großeltern“, weiß Flood, verweist aber auf Craft-Biere, bei denen das Geschäft noch immer prosperiere.

Spirituosen sind weltweit gefragt

Dennoch bevorzugt Flood – zumindest wenn es um Investments geht – eher Spirituosen: „Im Gegensatz zu Bier ist der Spirituosenmarkt trotz einer deutlichen Konsolidierung in den letzten Jahrzehnten immer noch relativ fragmentiert. Spirituosen bieten aus unserer Sicht ein höheres Umsatzwachstum bei besserer Qualität, und der Absatz wächst sowohl in den Industrie- als auch in den Schwellenländern. Hinzu kommt, dass die Preisstaffelung von Spirituosen viel ausgeprägter ist.“ Das bedeutet für Spirituosenhersteller im hochpreisigen Segment eine größere Marge.

Nahrungsmittel-ETF legt wieder zu

Wer statt oder neben einer Maß auf dem Oktoberfest auch nachhaltig in Lebensmittel investieren will, kann sich den ComStage STOXX Europe 600 Food & Bev. UCITS ETF (WKN: ETF067) näher ansehen. Mit dabei sind neben Nahrungsmittelkonzernen auch Getränke-Riesen wie Diageo oder Pernod Ricard. Im laufenden Jahr gab der Nahrungsmittel-ETF 1,5 Prozent seines Wertes ab, legte aber bereits zuletzt wieder zu. Aktuell sind 45 Millionen Euro investiert. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,25 Prozent.

ComStage STOXX Europe 600 Food & Bev. UCITS ETF

WKN: ETF067 ISIN: LU0378435803
Kurs

115,52 €

Kosten (TER) 0,25 %
Fondsvolumen 44,97 Mio. €
Indexabbildung physisch
1 Monat -0,28 %
Lfd. Jahr -2,38 %
Mehr ETFs finden: ETF-Suche

Weitere interessante Investmentmöglichkeiten finden Sie in unserem ETF-Anlageleitfaden. Dieser erleichtert Ihnen den Einstieg in die Welt der Exchange Traded Funds (ETFs). Wir stellen Ihnen darin die Anlagemöglichkeiten einzelner Länder, Regionen, Sektoren oder Investmentthemen vor.

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Uwe Görler ist seit dem Jahr 2011 Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“, die Online-Plattform extra-funds.de und diverse Medienprojekte der Isarvest GmbH rund um das Thema ETFs und Robo-Advisors. Davor schrieb der gebürtige Dresdner in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und verfasste Beiträge zu den Themenbereichen Wirtschaft & Finanzen sowie Gesundheit für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.