Nahrungsmittelkonzerne als Anlage
Gegessen und getrunken wird immer. Nahrungsmittelkonzerne glänzen mit hohen Margen und einem klaren Kundenfokus.

Wenn es um Essen und Trinken geht, sind Menschen heute sensibler als früher. Anders als noch vor Jahren sieht man heute immer wieder Menschen im Supermarkt, die sich für Zutatenlisten interessieren. Neben der reinen Nährstoffverteilung sind für Viele auch Zusätze wie Haltbarmacher oder Farbstoffe interessant. Doch die Nahrungsmittelkonzerne haben sich längst auf die neuen Kunden eingestellt. Produkte ohne Zusätze, mit Zuckerersatzstoffen oder einem hohen Eiweißgehalt werden den Wünschen der neuen Kundenschicht gerecht. Obwohl die Lebensmittelindustrie oftmals kritisch betrachtet wird, muss man ihr doch eines lassen: Sie trifft regelmäßig den Geschmack der Kunden. Was Sie zum Thema Nahrungsmittelkonzerne als Anlage wissen müssen.

Nahrungsmittelkonzerne als Anlage glänzen durch Vielfältigkeit

Ähnlich ist es bei Getränkeherstellern. Eigentlich jedes Saison-Getränk, das in der deutschen Gastronomie als Aperitif gereicht wird, hat in irgendeiner Weise etwas mit den großen Lebensmittel-Multis zu tun. Ob ein Likör aus Zuckerrohr oder etwas Rum – große Getränkeproduzenten haben eigentlich jeden Grundstoff für Cocktails und Longdrinks im Angebot. Hinzu kommen oftmals noch zahlreiche Biermarken – von mild bis herb hat eigentlich jeder Getränkekonzern etwas im Angebot.

Langfristig erfolgreich

Nicht umsonst gelten Getränke und Lebensmittel als gutes Pflaster auch für Investoren. Starke Marken sorgen dafür, dass Kunden immer wieder zugreifen. Dabei sind die Herstellungskosten in der Regel gering. Genau diese Kombination sorgt für attraktive Margen. Ein ETF, der die gesamte Branche abdeckt ist der ComStage STOXX Europe 600 Food & Bev. NR UCITS ETF (WKN: ETF067). Der ETF bildet die Kursentwicklung der größten europäischen Unternehmen im Bereich Nahrungsmittel ab. Aktuell sind 55 Millionen Euro investiert. 2016 war bislang eine Rendite von 0,70 Prozent möglich. Während der vergangenen drei Jahre ging es um 41 Prozent nach oben. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,25 Prozent.

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Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Franz Rieber Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre und hat einen Master-Abschluss in Finance & Banking. Seit 2016 ist Franz Rieber für die Isarvest GmbH tätig und für das Projektmanagement und die Kundenbetreuung verantwortlich.