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Technologie-Aktien sind heute solider als noch vor zwölf Jahren: Die Bewertungen sind niedriger und es winken gar Dividenden. Dennoch hat der Nasdaq100 gerade einmal das Niveau des Jahres 2000 erreicht.

Jetzt haben also auch die Technologie-Aktien ihren Rekord: Kürzlich erreichte der US-Technologie-Index Nasdaq100 die Marke von 3000 Punkten. Zuletzt notierten US-Technologietitel im Jahr 2000 aus diesem Niveau. Damals schossen Technologie-Aktien in unermessliche Höhen, während die Gewinne der Unternehmen sehr gering oder gar überhaupt nicht vorhanden waren. Heute ist das anders. Heute zeichnen in erster Linie Technologie-Giganten wie Apple oder Google für den Anstieg des Nasdaq100 verantwortlich.

Seltene Rahmenbedingungen für Wachstumswerte

Diese Unternehmen sind nicht nur in unser aller Realität angekommen – nein, diese Unternehmen haben uns anders als die Technologie-Führer der frühen 0er-Jahre als zahlende Kunden gewonnen. Überhaupt erreichen Technologie-Unternehmen heute deutlich früher die Gewinnschwelle. Das führt zu niedrigeren Bewertungen. Heute liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis des Nasdaq 100 bei 18. Das ist für Technologie-Aktien nicht sehr teuer.

Und noch ein weiterer großer Unterschied fällt beim Blick auf den Nasdaq100 auf: Anders als im Jahr 2000 gibt es heute einige Unternehmen, die eine Dividende ausschütten. Mit einer durchschnittlichen Dividendenrendite von 1,4 Prozent liegen die Unternehmen des Nasdaq100 gar oberhalb der Bankzinsen. Selten gab es Wachstumswerte unter solchen Rahmenbedingungen.

Mehrere Varianten für Nasdaq-Anleger

Anleger, die in US-Technologie-Titel investieren wollen, können auf den ComStage ETF Nasdaq-100 LU (WKN: ETF011) setzen. Der Index bildet den Nasdaq100 nahezu eins zu eins ab und erreichte im laufenden Jahr eine Rendite von 12 Prozent. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,25 Prozent. Währungsgesichert können Anleger auch in den Amundi ETF NASDAQ-100 EUR Hedged Daily FR (WKN: A1C8QD) investieren. Der ETF notiert in Euro. Aufgrund des schwachen Euro erwirtschaftete dieser Index im laufenden Jahr lediglich 9,68 Prozent. Die Gesamtkostenquote liegt hier bei 0,35 Prozent.

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