Start ETFs im Fokus Nervenschonende und lukrative Investments

Nervenschonende und lukrative Investments

73
chart

Für Anleger, die die Schwankungen ihres Depotvermögens minimieren wollen, eignen sich Low-Volatility-ETFs. Erfreulicherweise punkten diese innovativen Finanzprodukte langfristig mit einer besseren Wertentwicklung als ETFs, die einen Aktienindex abbilden.

Kurse von ETFs schwanken gelegentlich stark

Mit Aktien erfolgreich traden, können nur wenige Anleger. Daher legen sich die meisten Privatinvestoren Anteilscheine von gut positionierten Unternehmen ins Depot und halten diese über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Alternativ dazu können Anleger mit ETFs auf Aktienindizes wie zum Beispiel den DAX oder den S&P 500 setzen. Aber sowohl bei Einzelwerten als auch bei ETFs müssen sie gelegentlich deutliche Kursschwankungen in Kauf nehmen. Ebensolche lassen sich bei ETFs jedoch minimieren, indem nur Titel in den jeweiligen Index aufgenommen werden, die mit einer relativ geringen Volatilität punkten.

Zeitweise entwickeln sich ETFs auf Aktienindizes besser

Interessant ist, dass sich langfristig diejenigen Aktien besser entwickeln, deren Kurse nur leicht schwanken. Dieser Sachverhalt spricht dafür, mit einem ETF gezielt auf schwankungsarme Titel zu setzen. Einen Haken hat die Sache allerdings: Nicht während jeder Marktphase schneiden Low-Volatility-ETFs besser ab als Produkte auf Aktienindizes. Beispielsweise verteuerte sich ein ETF auf den Stoxx Europe 600 in den zurückliegenden zwölf Monaten um knapp 20 Prozent. Im selben Zeitraum verbuchte der Ossiam Europe Minimum Variance Index NR-ETF (WKN: A1JH10) lediglich einen Wertzuwachs von rund 15 Prozent. Betrachtet man hingegen die vergangenen drei oder fünf Jahre, liegt jeweils der ETF vorn.

Gute Langfrist-Performance – dank optimiertem Index

Der synthetisch replizierende ETF des französischen Anbieters bildet einen Index ab, der von den im Stoxx Europe 600 gelisteten Titel nur die 300 Werte enthält, die eine unterdurchschnittliche Volatilität aufweisen. Die Gesamtkostenquote dieses ETFs beträgt 0,65 Prozent.

TEILEN
Vorheriger ArtikelInvestoren bauen 2013 Investments in Rohstoffe aus
Nächster ArtikelStaatsanleihen – Eine positive Realrendite ist möglich
Die Redaktion des EXtra-Magazins setzt sich aus erfahrenen Finanzexperten zusammen. Teilweise veröffentlichen wir auch Gastbeiträge auf unserem Portal. Wir lieben ETFs, Indexfonds und alles zum Thema Geldanlage und arbeiten täglich daran Ihnen die aktuellsten und nützlichsten Informationen zu liefern.