Dividenden als Chart
Ein ETF, der US-Titel mit hoher Dividendenrendite und nachhaltiger Dividendenpolitik setzt, bietet sich gut zur Beimischung an.

Wer bei der Aktienauswahl auf Dividendenzahler setzt, macht vieles richtig. Einer Studie von Ned Davis Research zufolge bieten starke Dividendenwerte einen echten Mehrwert. Im Zeitraum 1972 bis 2012 haben die Aktien im S&P 500 demnach jährlich um durchschnittlich fast 7 Prozent an Wert zugelegt. Wenn die Anleger nur die Aktien aus dem S&P 500 ausgewählt hätten, die eine Dividende ausschütten, hätte der Gewinn pro Jahr fast 8,7 Prozent betragen.

Hohe Dividendenrendite und nachhaltige Dividendenpolitik

Doch bei der Aktienauswahl einzig und allein nur auf die Dividendenrendite zu schauen, davon raten Experten dringend ab. Eine hohe Dividendenrendite ist noch keine Gewähr, dass ein Unternehmen die Ausschüttungen der Vergangenheit wird halten können. „In Zeiten niedriger Zinsen sollte man sich nicht von der reinen Höhe der Dividendenrendite blenden lassen“, sagt der Kölner Vermögensverwalter Markus Zschaber. „Anleger sollten vielmehr laufend überprüfen, wie nachhaltig die gezahlte Dividende ist“. Vor allem die Kriterien Kontinuität, Ausschüttungsquote, Wachstum und Rendite sollten hierbei besonders beachtet werden. Ein Unternehmen, das seine Dividende seit Jahren sukzessive erhöht, im Mittel etwa die Hälfte seiner Gewinne ausschüttet, bei der Rendite und beim Wachstum gut dabei ist, ist in jedem Fall einen näheren Blick wert.

Dividenden-Aristrokaten aus den USA

Die Strategie, auf US-Titel mit hoher Dividendenrendite und nachhaltiger Dividendenpolitik zu setzen, verfolgt der SPDR S&P US Dividend Aristocrats UCITS ETF (WKN: A1JKS0). Der S&P High Yield Dividend Aristocats Index bildet die Wertentwicklung von 60 Unternehmen des S&P Composite 1500 ab, die einerseits die höchsten Dividendenrenditen zeigen und andererseits ihre Dividenden über die letzten 25 Jahre kontinuierlich gesteigert haben. Im laufenden Jahr ließ sich mit dem ETF bereits eine Rendite von 6,46 Prozent erzielen. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,35 Prozent pro Jahr.

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