Start ETFs im Fokus Nickel schwimmt sich frei

Nickel schwimmt sich frei

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Nur nach unten ging es in den ersten Monaten des Jahres für Nickel. Der Kursrutsch scheint gestoppt. Wir präsentieren zwei ETCs für jede Marktlage.

Anleger, die 2015 auf Industriemetalle setzen, haben ein durchwachsenes Jahr hinter sich. Während Metalle wie Blei, Kupfer oder auch Zink positiv ins Jahr gestartet waren, gibt es unter den Industriemetallen auch Verlierer. Vor allem Nickel verlor in diesem Jahr deutlich an Wert. Analysten machten für den Kursrutsch immer wieder das Überangebot verantwortlich. Doch nun kommt Bewegung in den Nickel-Markt: Ein Streik in einer der größten Nickelminen, der Cerro-Matoso-Mine in Kolumbien, könnte das Angebot kurzfristig schmälern und letztendlich auch zu einem Ende des Preisverfalls bei Nickel führen.

Bei Nickel scheint das Schlimmste vorbei zu sein

Aus charttechnischer Sicht gelang Nickel Ende April bereits ein erstes Anzeichen für eine Trendwende: Das Industriemetall ließ den kurzfristigen gleitenden Durchschnitt hinter sich und eroberte damit ein freundlicheres Terrain. Seitdem hat sich Nickel deutlich stabilisiert und um rund zehn Prozent zugelegt. Zwar ist der Abwärtstrend bei Nickel damit noch nicht gestoppt, doch scheint das Schlimmste vorbei zu sein.

Für jede Marktlage gewappnet

Kurzfristig orientierte Anleger, die sich bei Nickel engagieren möchten, können sowohl auf der Long- als auch auf der Short-Seite einsteigen. Der ETC ETFS Nickel (WKN: A0KRJ4) bietet Investoren ein direktes Investment in Nickel. Der ETC basiert auf der Nickel-Komponente des Dow Jones-UBS-Nickel-Subindex, der den Nickel-Future abbildet. Zwar steht im laufenden Jahr noch ein kleiner Verlust von 1,1 Prozent zu Buche, doch legte der ETC allein in der vergangenen Woche um 5,4 Prozent zu. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,54 Prozent. Anleger, die auf fallende Notierungen setzen möchten, entscheiden sich für ETFS Daily Short Nickel (WKN: A0V9X5). Der ETC basiert ebenfalls auf der Nickel-Komponente des Dow Jones-UBS-Nickel-Subindex, profitiert aber von fallenden Kursen. Im laufenden Jahr war bereits ein Gewinn von 14,2 Prozent möglich. Die Gesamtkostenquote liegt hier bei 1,03 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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