Mit einem neuen ETF von Franklin Templeton können Anleger auf die stärksten asiatischen Aktien hinsichtlich der Faktoren Qualität, Wertpotenzial, Dynamik und niedrige Volatilität setzen.

Der japanische Leitindex hat seine Korrekturphase beendet und könnte vor großen Kursgewinnen stehen. Mit einem Nikkei-ETF können Sie daran partizipieren.

Während die Anleger in den USA gemäß der Devise ‚Das Glas ist halb voll‘ alle Sorgen beiseite schieben, suchen zu viele Investoren in Europa sprichwörtlich das Haar in der Suppe. Für sie gilt in diesem Jahr bisher ‚Das Glas ist halb leer’. Allerdings sind die US-Börsen bereits staatlich bewertet. Glücklicherweise gibt es inzwischen auch andere, günstiger bewertete Börsen, die in die Fußstapfen der Wall Street treten. Eine davon liegt in Japan. Hier hat der Nikkei jüngst ein frisches Allzeithoch markiert und steuert aktuell schon auf die 25.000-Punkte-Marke zu. Damit ist die Mitte Januar gestartete Korrekturphase offiziell beendet und die japanische Börse wieder im Rallyemodus. Ist angesichts des jüngsten Sturmlaufs nun Vorsicht angebracht? Nein, findet Carlo Capaul, Investment Manager bei GAM Investments. Capaul ist laut einer aktuellen Markteinschätzung vielmehr vom Gegenteil überzeugt: „Unserer Meinung nach befindet sich der (Anm.: japanische) Markt an einem attraktiven Einstiegspunkt für strategische Investoren.“

Attraktive Bewertung, starke Fundamentaldaten

Aus Sicht von GAM-Experte Capaul sprechen für den japanischen Aktienmarkt vor allem aktuelle Fundamentaldaten und Bewertungskennziffern. „Aus fundamentaler Sicht könnten die Gewinne japanischer Unternehmen unserer Meinung nach trotz der anhaltenden Handelskonflikte und Instabilitäten an den Finanzmärkten der Schwellenländer auch in den nächsten Jahren um rund acht Prozent jährlich wachsen“, glaubt Capaul. Die von den Unternehmen gewonnenen Daten deuteten insgesamt darauf hin, dass sich der stetige Wachstumskurs fortsetzen dürfte. „Trotz des kräftigen Anstiegs japanischer Aktien in den letzten Jahren sind die Fundamentaldaten robust genug für unsere Annahme, dass sie erst noch an Fahrt aufnehmen werden“, meint der GAM-Manager. Zudem notierten japanische Aktien mit einem Abschlag, und das schon seit Ende 2013. „Interessanterweise fällt diese Zeit mit einer kräftigen Rallye japanischer Aktien zusammen“, so Capaul. Das zeige, dass die steigenden Aktienkurse einfach nicht mit der rasanten Verbesserung der Fundamentaldaten Schritt halten könnten.

Nikkei-ETF: Kommen die großen Kursgewinne erst noch?

Investoren, die diese Einschätzung teilen, können neben aktiv verwalteten Fonds, etwa von GAM, auch mit passiven Anlagevehikeln auf den japanischen Aktienmarkt setzen. Der iShares Nikkei 225® UCITS ETF (WKN:A0H08D) beispielsweise lockt mit überschaubaren Gebühren von 0,51 Prozent im Jahr und einer aktuell hohen Rendite (bereits über 10 Prozent in diesem Jahr). Der ETF baut den japanischen Leitindex Nikkei 225 eins zu eins physisch nach. Die Gewichtung der Titel im Nikkei erfolgt nach Durchschnittspreisen, nicht nach Marktkapitalisierung.

iShares Nikkei 225® UCITS ETF (DE)

WKN: A0H08D ISIN: DE000A0H08D2
Kurs

16,61 €

Kosten (TER) 0,51 %
Fondsvolumen 152,11 Mio. €
Indexabbildung physisch
1 Monat -0,49 %
Lfd. Jahr +1,37 %
Mehr ETFs finden: ETF-Suche

Weitere interessante Investmentmöglichkeiten finden Sie in unserem ETF-Anlageleitfaden. Dieser erleichtert Ihnen den Einstieg in die Welt der Exchange Traded Funds (ETFs). Wir stellen Ihnen darin die Anlagemöglichkeiten einzelner Länder, Regionen, Sektoren oder Investmentthemen vor.

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Uwe Görler ist seit dem Jahr 2011 Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“, die Online-Plattform extra-funds.de und diverse Medienprojekte der Isarvest GmbH rund um das Thema ETFs und Robo-Advisors. Davor schrieb der gebürtige Dresdner in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und verfasste Beiträge zu den Themenbereichen Wirtschaft & Finanzen sowie Gesundheit für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.