Start ETFs im Fokus Nikkei im Höhenflug

Nikkei im Höhenflug

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Japan

Japanische Blue Chips haben sich in den zurückliegenden Wochen deutlich verteuert. Aber die Chancen auf weitere Kurszuwächse stehen gut.

Deshalb können mutige Anleger einen Nikkei-ETF ordern.

Japans Konjunktur erholt sich – in erster Linie wegen des boomenden Exports: Im Oktober sind die Ausfuhren des Landes im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 18,6 Prozent gestiegen. Gründe hierfür sind der schwache Yen und eine hohe Nachfrage nach Autos, von der vor allem Toyota profitiert. Die schwache Landeswährung führt allerdings auch zu einer Verteuerung der Importe, die oft in US-Dollar abgerechnet werden.

Kreditvergabe der japanische Banken steigt

Experten sehen zurzeit unter anderem bei japanischen Finanztiteln gute Chancen auf weitere Kurszuwächse. Denn die Banken in Japan überzeugen mit soliden Bilanzen und einer hohen Profitabilität. In den neunziger Jahren war das anders – damals führte eine Krise in Japans Finanzsystem dazu, dass einige Geldhäuser pleite gingen oder mit anderen Banken fusionieren musste.

Chartbild des Nikkei überzeugt

Auch die zunehmende Kreditvergabe der japanischen Banken stimmt Analysten optimistisch – sie sehen darin ein eindeutiges Indiz für eine Fortsetzung des Aufschwungs in Japan. Außerdem sind japanische Aktien mit einem durchschnittlichen Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,3 (Stand: Ende Oktober 2013) noch nicht zu teuer. Des Weiteren dürfte die expansive Geldpolitik der japanischen Notenbank auch im kommenden Jahr für gute Stimmung bei den Marktteilnehmern sorgen. Deshalb wird wahrscheinlich weiterhin viel Geld in den japanischen Aktienmarkt fließen. Auf weitere Kurszuwächse deutet auch die Charttechnik hin: Der Nikkei könnte bald das im Mai 2013 erreichte Hoch bei 15.627,26 Punkten überwinden. Dann wäre der Weg frei für einen Anstieg auf 16.000 Punkte. Daher setzen risikofreudige Anleger mit einem ComStage-ETF (WKN: ETF020) auf den Nikkei. Die Gesamtkostenquote dieses synthetisch replizierenden ETFs beträgt 0,45 Prozent.