Start ETFs im Fokus OECD sieht Euroland positiv

OECD sieht Euroland positiv

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Nach Ansicht von internationalen Organisationen steckt Euroland nicht mehr in einer Rezession. Dieser ETF ist jetzt interessant.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sieht die europäischen Industrieländer nach den positiven Wirtschaftsdaten der vergangenen Wochen nicht mehr in der Rezession. „Das Tempo der wirtschaftlichen Erholung in großen Industrieländern hat im zweiten Quartal zugenommen und dürfte auch im zweiten Halbjahr anhalten„, schreibt die Organisation in ihrem Zwischenbericht zum Konjunkturausblick. Neben der positiven Einschätzung für die Eurozone sieht die OECD auch in Nordamerika, Japan und Großbritannien Fortschritte.

OECD rät zu weiteren Notenbank-Stimuli

Trotz der guten Aussichten dürfte das Wachstum moderat bleiben, glauben die Experten. Den Grund darin sehen sie in den Problemen in Schwellenländern, die direkt auch auf die Exportwirtschaft der Industrieländer Auswirkungen hätten. Aus diesem Grund rät die OECD dazu, dass Notenbanken auch künftig zu unkonventionellen Maßnahmen greifen, um die Wirtschaft zu stützen. Vor allem die Europäische Zentralbank solle wegen der geringen Inflation und der zugleich noch immer hohen Arbeitslosigkeit in der Eurozone ihre lockere Geldpolitik beibehalten.

ETFs: Mit Nahrungsmitteln auf der sicheren Seite?

Die positiven Einschätzung der Experten spricht für ein Aktieninvestment in Europa. Doch sollten exportorientierte Werte aus der Industrie ausgeklammert werden. Eine mögliche Lösung könnte der SPDR MSCI Europe Cons. Staples ETF (WKN: 550882) bieten. Der ETF investiert in europäische Aktien aus dem Bereich der Verbrauchsgüter. Wichtige Positionen des ETF sind Nestlé, BAT, DIAGEO oder Anheuser-Busch InBev. Damit sind die wichtigsten Titel aus den Bereichen Lebensmittel und Getränke im Index vertreten. Solche Produkte verfügen anders als beispielsweise Kraftfahrzeuge über eine geringe Nachfrageelastizität – nur die Wenigsten würden an der Ernährung sparen, nur weil es der Wirtschaft schlecht geht. Im aktuellen Jahr legte der ETF um knapp 9 Prozent zu. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,3 Prozent.

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