Manila, die Hauptstadt Philippinen
Die Philippinen sind ein aufstrebender Staat in Südostasien und sind wirtschaftlich eng mit ihren Nachbarländern verbunden.

Mit Rodrigo Duterte haben die Philippinen einen neuen Präsidenten, der das markige Wort schätzt. Verbale Ausfälle gegenüber dem Papst sind angesichts der Androhung, tausende Kriminelle ins Meer zu werfen und an Haie zu verfüttern, vermutlich nur die Spitze des Eisbergs. Bereits heute kursieren Gerüchte, Duterte nahe stehende Einheiten würden rigoros gegen Kleinkriminelle vorgehen und schreckten auch vor Mord nicht zurück. Doch neben dem Kampf gegen die Kriminalität hat sich Duterte auch die Wirtschaftspolitik auf die Fahne geschrieben.

Konsumstory bleibt intakt

Nach Einschätzung von SooHai Lim, Fondsmanager des Baring ASEAN Frontiers Fund, sind die Ankündigungen zur Wirtschaftspolitik bislang eher vage geblieben. „Er muss noch seinen Wirtschaftsbeauftragten benennen, damit sich Anleger eine konkrete Meinung darüber bilden können, welche börsennotierten Unternehmen am meisten von seiner Regierung profitieren werden. Die Philippinen besitzen jedoch einige hervorragende, gut geführte Unternehmen sowie eine schlagkräftige Konsumstory und sind für internationale Investoren nach wie vor attraktiv. Es gibt Unternehmen, die unter verschiedenen Regierungen und Wirtschaftsbedingungen effizient geführt wurden und erfolgreich waren“, erklärt Sohai Lim.

2016 bringt Philippinen-Investoren Gewinne

Die Philippinen sind ein aufstrebender Staat in Südostasien und sind wirtschaftlich eng mit ihren Nachbarländern verbunden. Das macht sich auch an der Börse bezahlt. Während der vergangenen fünf Jahre verdoppelte sich der MSCI Philippines. Da derzeit noch nicht absehbar ist, welche Branchen vom Reformkurs Dutertes profitieren, können Anleger pauschal auf den Index setzen. Der db x-trackers MSCI Philippines IM Index UCITS ETF (WKN: DBX0H9) bildet den MSCI Philippines nahezu eins zu eins ab. Insgesamt sind 43 Titel im Index vertreten. Ein Schwerpunkt des Index liegt im Finanzwesen (48,1%), gefolgt von der Industrie (22,48%) und Telekommunikation (8,69%). Im laufenden Jahr steht ein Gewinn von 7,25 Prozent zu Buche. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,65 Prozent.

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