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Die bevorstehende Zinswende in den USA bekommen auch Emerging Markets zu spüren. So machen Anleger dennoch Profit.

Mit milliardenschweren Maßnahmen stemmt sich die brasilianische Notenbank gegen einen Verfall der eigenen Währung. Hintergrund der Maßnahmen ist die Kapitalflucht aus aufstrebenden Volkswirtschaften. Seit sich in den USA eine Zinswende abzeichnet, werden Anlagen in den Vereinigten Staaten wieder interessanter. Unter dieser Entwicklung leiden vor allem Emerging Markets, aus denen Investoren zuletzt wieder verstärkt Kapital abziehen.

Geld fließt in die USA zurück

Zwar steuern Brasilien und andere Volkswirtschaften aktiv gegen, so pumpt das südamerikanische Land bis Ende des Jahres zwischen 50 und 60 Milliarden Dollar in den Geldmarkt, doch zeigen die Entwicklungen der Emerging-Market-Währungen nur in eine Richtung: Seit Wochen profitiert nur der Dollar. Dies spiegelt sich auch in den Wertentwicklungen der meisten Aktienindizes aus Emerging Markets wider – wird Kapital abgezogen, fallen auch die Aktien. Der wichtigste Emerging-Market-Index MSCI Emerging Markets verlor im vergangenen Monat rund sechs Prozent.

So profitieren Sie vom Ausverkauf der Emerging Markets

Anleger, die an eine fortdauernde Kapitalflucht aus aufstrebenden Volkswirtschaften glauben, können mittels ETFs auch auf fallende Notierungen setzen: Der db x-trackers MSCI Emerging Market Short Daily UCITS ETF (WKN: DBX0G4) bildet die umgekehrt tägliche Wertentwicklung des Index ab. Im laufenden Jahr erwirtschaftete der ETF eine Performance von 6,2 Prozent. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,95 Prozent.

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