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Renditegarant Freizeit

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Den Menschen in Industrieländern geht es gut. Reise- und Freizeit-Titel profitieren.

Die Reisesaison neigt sich gerade einmal dem Ende zu, da wird es in den großen Kaufhäusern schon wieder vorweihnachtlich. Man kann von dieser Entwicklung halten was man will – in unseren Innenstädten ist sie Realität. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Freizeit-Vergnügen. Im Sommer will die Natur erkundet und der Körper gestählt werden, im Winter interessieren sich die Menschen mehr für gemütliche Abende auf dem Sofa oder das Fitnessstudio. Doch egal, ob die neuesten Freizeit-Trends für Sie persönlich eine Rolle spielen: In den Quartalsberichten der großen Freizeit-Konzerne wirken sich Sommer- und Weihnachtsgeschäft sehr wohl aus. Angesichts des jüngsten Rückschlags bei Aktien und des endenden Sommerquartals bieten sich womöglich Einstiegschancen im Freizeitsektor.

Freizeit-Index 2015 noch immer in positiven Gefilden

Der Index Stoxx Europe 600 Travel & Leisure hat zuletzt Federn gelassen. Trotzdem sind darin Unternehmen wie Compass Group, Ryanair, TUI oder Carnival vertreten, die an vielen Freizeittrends wie Pauschalreisen, Städtetrips oder Kreuzfahrten mitverdienen. 2015 brachte der Branchenindex immerhin eine Rendite von knapp 10 Prozent ein. Damit lässt die Branche breit gefächerte Standardwerte-Indizes hinter sich. Allein während der vergangenen drei Monate gab der Index allerdings 6,6 Prozent ab – Anlegern bietet sich daher aus Bewertungs-Sicht eine Chance.

Nebeneffekt der Währungsstreuung

Der iShares STOXX Europe 600 Travel & Leisure UCITS ETF (WKN: A0H08S) bildet den Index nahezu eins zu eins ab. Repräsentiert sind die 17 europäischen Länder Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz und Großbritannien. Damit ist der Index auch aus Währungsgesichtspunkten diversifiziert. Grund sind Titel aus Schweden, der Schweiz und Großbritannien. Derzeit sind 38 Millionen Euro im ETF investiert. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,46 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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