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Rohstoffe zur Depotbeimischung

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Rohstoff

Wenn die Kurse Achterbahn fahren, können Rohstoffe Ruhe ins Depot bringen. Ein breit gestreuter Korb kann die Lösung sein.

Die Kursentwicklung des laufenden Jahres hat viele Anleger auf dem falschen Fuß erwischt. Zwar haben sich Aktien nach den Einbrüchen des Sommers wieder gut erholt, doch zeigen solche rasanten Kursbewegungen immer wieder, dass ein Depot möglichst breit aufgestellt sein sollte. Finanzmarktprofis setzen nicht nur auf Aktien sondern haben auch andere Anlageklassen im Depot. Dazu gehören Anleihen, möglicherweise Immobilien und auch Rohstoffe.

Ein diversifiziertes Depot lässt ruhiger schlafen

Gerade Rohstoffe entwickeln sich häufig unabhängig vom Aktienmarkt. Sie unterliegen speziellen Zyklen, die von Angebot und Nachfrage abhängig sind, in die aber auch Wetterbedingungen und langfristige Trends einfließen. Das sorgt dafür, dass Rohstoffe ein gewisses Eigenleben führen. Wenn es an den Börsen abwärts geht, kann es daher gut sein, dass bestimmte Rohstoffe davon überhaupt nicht betroffen sind. Wenn man als Anleger während turbulenten Börsenzeiten eine solche Depotbeimischung hat, schwankt das Gesamtdepot weniger stark und man kann ruhiger schlafen. Gerade in diesem Sommer haben sich doch viele Investoren von der Unruhe an den Märkten anstecken lassen und zu günstigen Kursen verkauft. Ein breit aufgestelltes Depot kann Panik verhindern.

Ein ETC für zahlreiche Rohstoffe

Der Bloomberg Commodity-Index bildet die Preisbewegungen gleich mehrerer Rohstoffe ab. Mit dabei sind Zink, Rohöl (WTI), Weizen, Zucker, Sojabohnen, Sojaöl, Silber, Nickel, Erdgas, Lebende Rinder, Magere Schweine, Heizöl, Gold, Baumwolle, Mais, Kupfer, Kaffee und Aluminium. Der ETFS All Commodities (WKN A0KRKC) bündelt all diese Rohstoffe in einem ETC. Im laufenden Jahr ging es für den ETC um 3,7 Prozent nach unten. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,54 Prozent. Damit können sich Anleger kostengünstig marktbreit im Rohstoff-Sektor aufstellen.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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