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Wer nervöse Märkte scheut, muss nicht auf Aktien verzichten. Low-Volatility-Indizes bieten Aktien-Renditen bei geringeren Schwankungen. Wir stellen einen ETF vor.

Profi-Anleger schauen nicht ausschließlich auf die Rendite. Mindestens genau so wichtig ist auch das Risiko, das Anleger eingehen mussten, um die Rendite zu erwirtschaften. Eine Kennzahl, die Risiko misst, ist die Volatilität. Sind Märkte volatil, dann schwanken sie stark. Je größer die täglichen Schwankungen, desto höher auch das Risiko, denn schließlich können Schwankungen einmal nach oben und einmal nach unten ausschlagen.

Nur die besten Titel kommen in den Low-Volatility-Index

Seit einiger Zeit bieten findige ETF-Emittenten Produkte auch bekannte Indizes an, die versuchen, der Volatilität Herr zu werden. Durch statistische Verfahren werden diejenigen Bestandteile eines Index herausgefiltert, die den Index zwar nahezu eins zu eins abbilden, aber dennoch möglichst wenig schwanken. Diese Werte werden dann in einem Low-Volatility-Index gebündelt. Inzwischen gibt es für sämtliche Indizes Varianten mit verringerter Volatilität.

Wenig Schwankung, starke Rendite

Beliebt ist beispielsweise der iShares S&P 500 Minimum Volatility UCITS ETF IE (WKN: A1KB2E). Der Index setzt auf diejenigen Titel im S&P 500, die mit den geringsten Schwankungen glänzen. Im vergangenen Jahr erreichte der ETF eine Rendite von 21,8 Prozent. Dies ist zwar weniger als der Mutter-Index, dafür mussten Käufer des ETF auch geringere Schwankungen aushalten. Derzeit stecken 66,98 Millionen Euro in der Index-Variante. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,2 Prozent.

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