Start ETFs im Fokus Schweiz hat die Nase vorn

Schweiz hat die Nase vorn

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Aktien sind en vogue und der Aufwärtstrend des DAX ist intakt. Allerdings sollten Anleger nicht nur auf deutsche Blue Chips setzen. Denn in puncto Wachstum steht die Schweiz besser da als Deutschland.

Kleines Land mit solidem Wirtschaftswachstum

Hans-Werner Sinn ist optimistisch bezüglich der Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland. Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts erwartet ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 0,7 Prozent in diesem Jahr. Dies sind passable Aussichten angesichts der Tatsache, dass die Schuldenkrise in Europa noch nicht nachhaltig gelöst ist. Einen Tick besser sind jedoch die Perspektiven der Schweiz: In der kleinen Alpenrepublik inmitten Europas wird die Wirtschaftsleistung 2013 voraussichtlich um 1,3 Prozent wachsen.

SMI hat Potenzial nach oben…

Angesichts der guten Konjunkturaussichten in der Schweiz erwarten Analysten eine Fortsetzung des Aufwärtstrends des Schweizer Aktienindexes SMI. Beispielsweise hält Christina Böck, Anlage-Strategin von Axa Investment Managers, einen Anstieg des SMI um zehn Prozent in diesem Jahr für möglich. Aus Anlegersicht interessant ist zudem, dass das Kursbarometer 2012 nur um 12,8 Prozent gestiegen ist. Im selben Zeitraum ist der DAX um knapp 30 Prozent nach oben geklettert.

…aber ein SMI-ETF eignet sich nur als Depotbeimischung

Experten der Zürcher Kantonalbank weisen jedoch darauf hin, dass die Schweizer Blue Chips im Durchschnitt mit einem KGV von 16 bewertet sind. Das Durchschnitts-KGV der DAX-Titel beträgt hingegen lediglich 11. Vor diesem Hintergrund sollte der Schweizer Aktienmarkt in einem gut diversifizierten Depot relativ gering gewichtet werden. Wer dies berücksichtigt, kann sich zum Beispiel einen von ComStage aufgelegten synthetisch replizierenden SMI-ETF (WKN: ETF030) ins Depot legen. Bei dem SMI handelt es sich übrigens um einen Kursindex – Dividenden der darin gelisteten Unternehmen werden im Rahmen der Index-Berechnung also nicht berücksichtigt. Die Gesamtkostenquote des ETFs beträgt 0,25 Prozent.

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