Der Risikoappetit der Anleger fiel im 1. Quartal gering aus. Das könnte sich nun ändern.

Positive Signale von der Konjunktur in China und den USA sowie ein stabiler Ölpreis haben den Risikoappetit der Anleger zuletzt erhöht, glaubt Dr. Marin Lück, Leiter Kapitalmarktstrategie für Deutschland, Österreich und Osteuropa bei Blackrock. „Mit Aussicht auf die beginnende Berichtssaison für das erste Quartal kommen immer mehr Anleger zum Schluss, dass eine Welt schwachen Makrowachstums und verhaltener Unternehmensergebnisse immer noch besser ist als ein Umfeld, in dem die tägliche Angst vor dem Absturz in die Rezession dominiert“, schreibt Lück in einem Marktkommentar. Insbesondere Schwellenländer seien nun wieder gefragt. Obwohl die jüngsten Wachstumsschätzungen mit Vorsicht zu genießen seien, sei entscheidend, dass Investoren noch immer Vertrauen in Wachstumsprognosen aus dem Reich der Mitte hätten.

Zieht China Schwellenländer aus dem Sumpf?

„Aus Makrosicht wesentlich bedeutender ist dabei natürlich der tatsächliche Einfluss, den eine Stabilisierung der zuletzt leicht enttäuschenden Wachstumsdynamik im Reich der Mitte auf die gesamte Schwellenländerwelt hat“, betont Lück. Demnach stabilisiere eine positive Entwicklung in China nicht nur die unmittelbaren Nachbarn in Asien inklusive Japan, sondern auch weiter entfernte Schwellenländer in Südamerika und Afrika.

Schwellenländer drehen ins Plus

Anleger, die von der zunehmend positiven Stimmung rund um Schwellenländer profitieren wollen, können sich den iShares MSCI Emerging Markets UCITS ETF (WKN: A0HGWC) genauer ansehen. Der Index bildet die Entwicklung der Aktienmärkte von 21 Schwellenländern ab, darunter Ägypten, Brasilien, China, Indien, Mexiko, Russland und Südafrika. Im laufenden Jahr legte der Index um 2,59 Prozent zu. Derzeit sind 3,57 Milliarden Euro investiert. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,75 Prozent.

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