Mit den SDAX in Zukunftsbrachen investieren.
Der SDAX geht an vielen Anlegern vorbei. Zu Unrecht. Der deutsche Smallcap-Index bietet Zukunftsbranchen und Dividenden.

16Es muss nicht immer der DAX sein. Manchmal bieten gerade Investments in kleinere Indizes große Chancen. So wie beim SDAX. Der Index kleinerer Unternehmen, die unterhalb von DAX und MDAX an der Deutschen Börse gelistet sind, erfreut seit Jahren Anleger. Nun hat sogar das Analysportal Dividendenadel.de zwei Unternehmen aus dem Index als besonders hochwertige Dividenden-Bringer ausgezeichnet. Rational und Baywa konnten die Jury der diesjährigen DividendenAdel-Awards überzeugen. Die Preise werden von der Redaktion von DividendenAdel und der Deutschen Börse gemeinsam herausgegeben. Kriterien für den Preis sind eine nachhaltige Ausschüttungsqualität sowie eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik. „Ziel der Preisverleihung ist, Aktiengesellschaften zu ehren, für die die Dividende nicht nur ein Modethema ist, sondern langjährig und nachhaltig gelebte Praxis“, sagt Christian W. Röhl, Initiator des Preises und Gründer der ResearchPlattform DividendenAdel.

SDAX: Fünfzig Titel in einem Index

Neben Dividenden-Titeln überzeugt der SDAX auch durch seine Vielseitigkeit: Neben Finanztiteln aus dem Immobiliensektor sind auch Industrieunternehmen mit interessanten technologischen Nischen, Chemietitel oder Aktien aus der Medienbranche vertreten. Bedeutendste Werte im Performance-Index sind Scout24 (6,75%), GrenkeLeasing (5,46%), TLG Immobilien (4,41%) und Stabilius (3,75%). Insgesamt stecken fünfzig unterschiedliche Aktiengesellschaften im Index.

Vor allem langfristig eine Erfolgsgeschichte

Investoren, die sich für ein Investment in den SDAX interessieren, können zum ComStage – SDAX TR UCITS ETF (WKN: ETF005) greifen. Der ETF bildet den SDAX nahezu eins zu eins ab. Im laufenden Jahr legte der ETF zwar nur um 0,45 Prozent zu, überzeugte aber auf der Langstrecke: Auf Sicht von drei Jahren gewann der ETF 42 Prozent. Insgesamt sind 62 Millionen Euro investiert. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,7 Prozent.

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Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Franz Rieber Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre und hat einen Master-Abschluss in Finance & Banking. Seit 2016 ist Franz Rieber für die Isarvest GmbH tätig und für das Projektmanagement und die Kundenbetreuung verantwortlich.