Short-ETF: Höhere Zinsen Gefahr für US-Wirtschaft

Bei US-Aktien wird Schmalhans wieder Küchenmeister

Von der künftigen US-Geldpolitik hängt vieles ab: auch die Entwicklung der Aktienmärkte. Dabei gilt: Höhere Zinsen sind für Aktien Gift. Anleger sollten mit einem Short-ETF entsprechende Vorkehrungen treffen.

Egal wie die US-Präsidentschaftswahl am heutigen 08. November ausgeht, eines ist schon jetzt sicher: Von den Entscheidungen des neuen Präsidenten und denen der US-Notenbank wird es abhängen, wie es bei den Zinsen, der Entwicklung des US-Dollars und an den Börsen diesseits und jenseits des ‚Großen Teichs’ weitergeht. So scheint eine weitere Zinserhöhung der Fed im Dezember zwar möglich, aber noch keineswegs ausgemacht.

Immerhin ist die Wahrscheinlichkeit am Markt laut den Fed Fund Futures aktuell auf rund 80 Prozent gestiegen. Das heißt: Vier von fünf Marktteilnehmer erwarten derzeit noch einen Zinserhöhungsschritt in diesem Jahr.

Höhere Zinsen bremsen US-Wirtschaft aus

In den USA bremst der Zinsanstieg der vergangenen Monate die Wirtschaft schon jetzt aus. So waren die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen im Jahrestief bei 1,35 Prozent jüngst bis auf 1,8 Prozent nach oben geklettert. Und schon im kommenden Jahr könnte es zu weiteren Anstiegen komme, sollte die Fed ihre Zinsstraffung fortführen. Dies könnte dazu führen, dass der Dollar gegenüber dem Euro und anderen Währungen weiter an Wert zulegt, womit die US-Konjunktur zusätzlich gehemmt würde. Denn durch einen steigenden Dollar würden ausländische Produkte in den USA günstiger, während US-Produkte auf dem Weltmarkt teuer werden. Sollte der Greenback also zulegen und die US-Zinsen weiter ansteigen, dürfte das Aufwärtspotenzial von US-Aktien begrenzt bleiben.

Mit einem Short-ETF sind sinkende Kurse kein Problem mehr

Unabhängig also, ob Donald Trump oder Hillary Clinton die US-Wahl gewinnen, könnten US-Aktien in der kommenden Zeit leiden. Sollte der allgemein als unberechenbarer geltende Kandidat Trump das Rennen machen, dürfte sich ohnehin eine erhöhte Volatilität an den Aktienmärkten einstellen. Investoren sollten ihre Portfolios nun entsprechend ausrichten. Mit dem db x-trackers – S&P 500 Inverse Daily UCITS ETF (WKN: DBX1AC) profitieren Anleger von sinkenden Kursen des US-Leitindex. Der S&P 500 Total Return Short Index ist ein invers an die Wertentwicklung des S&P 500 TR Index gekoppelter Index. Der Index ist hoch flexibel, er wird täglich angepasst. Im vergangenen Monat, als sich die Anleger bereits mit Blick auf die US-Wahl risikoscheuer zeigten, erzielte der ETF einen Gewinn von 3,51 Prozent. Die Kosten liegen bei 0,50 Prozent.

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Maximilian Stratz studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. Seit 2016 ist Maximilian Stratz im Redaktionsteam des EXtra-Magazins beschäftigt.